Entwicklung eines automatisierten Feucht-Sandstrahlsystems mit pneumatischer Abförderung zum Abtrag asbesthaltiger Spachtelmassen auf Beton (FeSS)

  • Ansprechperson:

    M.Sc. Simone Müller

Ziel des Forschungsprojektes

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines neuartigen Systems zur restlosen Entfernung asbesthaltiger Spachtelmassen auf Beton, welches erstmalig als Standardisiertes Verfahren (nach TRGS 517) eingestuft werden kann. Das System soll in Zukunft die auf Abbruch- und Sanierungsbaustellen derzeit gängige Praxis des Fräsens und Schleifens von Hand, unter Einhausung des gesamten Sanierungsbereiches, ablösen.

Der potenzielle Markt ist mit geschätzt 3,6 Millionen Objekten sehr groß. Hinzu kommt, dass es sich um einen bisher kaum beachteten Anwendungsfall handelt, auf etablierte Verfahren kann daher nicht zurückgegriffen werden. Daraus ergibt sich sowohl für Bauherren als auch für durchführende Unternehmen ein erheblicher Bedarf. Denn derzeit müssen asbesthaltige Spachtelmassen in nicht emissionsarmen Verfahren entfernt werden, was eine erheblichen Mehraufwand sowohl finanziell als auch organisatorisch zur Folge hat.

Angestrebt ist daher die Umsetzung eins wettbewerbsfähigen Gesamtsystems mit angemessenem Preis-Leistungs-Verhältnis, welches auch von kleineren Unternehmen erworben und eingesetzt werden kann.