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"Best Paper Award" der KONTEC2017 geht an das KIT

Am 22.-24.03.2017 fand die größte Tagung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen KONTEC 2017 statt, die alle zwei Jahre in Dresden abgehalten wird. Von den über hundert Vorträgen und Posterbeiträgen der Tagung, war auch in diesem Jahr das KIT stark vertreten, unter anderem mit drei Plenarvorträgen. In diesem Rahmen wurde Frau Dipl.-Phys. Carla-Olivia Krauß vom Institut für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) mit dem "Best Paper Award" ausgezeichnet. Der Beitrag befasst sich mit der Thematik "Verbesserung eines Separationsverfahrens zur Behandlung des Sekundärabfalls der Wasser-Abrasiv-Suspensions-Schneidtechnik", welches am KIT im Rahmen eines BMBF Forschungsvorhaben „MASK“ durch das TMB sowie das Institut für Nukleare Entsorgung (INE) bearbeitet wird.


On-Site Lecture Milaneo, Stuttgart

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Führung durch den Gebäudekomplex des Milaneo
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Milaneo Gebäudeteil "Nature"
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Übergabe des badischen Mitbringsels von Professor Lennerts an Herrn Lentzler
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Milaneo im Bau

Am Dienstag, den 16.05.2017, fand im Rahmen der Mastermodule „Nachhaltigkeit im Immobilienmanagement" und „Real Estate Management“ eine On-Site Lecture im Shoppingcenter Milaneo in Stuttgart statt. Wir, die teilnehmenden Studierenden hatten uns bereits teilweise intensiv, je nach Studienfortschritt, mit den Themen Projektentwicklung und Facility Management auseinander gesetzt.
Im direkten Austausch mit der Betreibergesellschaft ECE, welche europaweit als Marktführer im Bereich Shoppingcenter gilt, erhielten wir äußerst spannende Vorträge zur Entstehung und Planung von Shopping Centern. Zuerst stellte uns die Center Managerin, Frau Andrea Poul, die Entstehung und Eröffnung des Milaneo dar, welche von ihr begleitet und durchgeführt wurde. Das Image des Shoppingcenters wurde durch das Projekt Stuttgart 21, den Umbau des Kopfbahnhofs in einen Durchgangsbahnhof in unmittelbarer Nähe, negativ überschattet. Unter diesen Umständen ein Shoppingcenter zu eröffnen und den Imagewandel zu vollziehen ist eine schwierige Aufgabe, welche Frau Poul ausgezeichnet gelöst hat wie Zahlen belegen. Den zweiten Vortrag hielt Herr Markus Lentzler, MD der „Architecture & Construction“ Abteilung der ECE. Dieser ging intensiv auf die Themen Projektentwicklung und Planung von Shoppingcentern ein und gab diverse Beispiele zu den jeweiligen Herausforderungen unterschiedlicher Projekte. Er stellte insbesondere die Wichtigkeit von Design und die Schaffung eines Verweilortes eines solchen Centers heraus. Es sei in der heutigen Zeit wichtiger, eine Wohlfühlatmosphäre und dadurch einen Aufenthaltsort für Menschen zu schaffen als lediglich einen Betonbau hochzuziehen.

In einem anschließenden Rundgang wurde das Ergebnis der vorher vorgestellten Designüberlegungen deutlich. Der technische Leiter führe die Gruppe durch den Gebäudekomplex und machte dabei auf die technischen Besonderheiten und Herausforderungen im Facility Management aufmerksam. Uns wurde On-Site aufgezeigt, dass nicht nur die Lage in der Nähe des Stuttgarter Hauptbahnhofs zukunftsorientiert und nachhaltig gewählt wurde, sondern auch, dass die Theorie innovativen Designs erfolgreich umgesetzt wurde. Hierbei wurde die typische Kaufhausatmosphäre unterbrochen und durch ein einladendes Design, Sitzmöglichkeiten in abgetrennten Bereichen und einen integrierten Spielplatz im Gebäude.


Das Shoppingcenter Milaneo zeichnet sich dadurch aus, dass es im Zentrum des Europaviertels gebaut wurde, umgeben von Bürokomplexen, diversen Hotels und einem kompletten Wohnkomplex auf dem Dach. Diese strategische Anordnung sorgt für einen permanenten Kundenstrom aus den umliegenden Gebäuden. Zudem wurde selbst der Platz zwischen dem Milaneo und der Stadtbibliothek mit Liegestühlen des Shoppingcenters ausgestattet, um den Menschen einen Ruhepol zu bieten.

Das Center erhielt die Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) und 2013 den MIPIM Award der Kategorie „Best Futura Mega Project" 2013 und gehört damit zu den Vorzeigeobjekten der ECE Gruppe.

Das Institut bedankt sich herzlich bei der ECE für die interessante und informative Veranstaltung und Gastfreundschaft. Die Studierenden der Mastermodule „Nachhaltigkeit im Immobilienmanagement" und „Real Estate Management“ bedanken sich darüber hinaus auch herzlich bei Herrn Prof. Dr. Lennerts und Herrn Dr. Adams, die die On-Site Lecture organsiert und möglich gemacht haben. Falls diese Veranstaltung nochmals angeboten werden sollte, können wir sie nur empfehlen.


Zwei Abschlussarbeiten des Instituts erhalten Förderpreise der DGA-Bau

v.l.n.r: Prof. Dr. Shervin Haghsheno, Julian Jonath, Ana Miguel, Prof. Dr. Claus-Jürgen Diederichs (Vorsitzender der DGA Bau)

Am 31. März 2017 wurden im Rahmen des. 3. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Außergerichtliche Streitbeilegung im Bauwesen e.V. (DGA-Bau) erstmals die DGA-Bau Förderpreise vergeben. Hierbei werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Außergerichtliche Streitbeilegung und zum Konfliktmanagement im Bauwesen prämiert.

In der Kategorie "Masterarbeiten" wurde der Preis an Frau Ana Miguel für Ihre Arbeit zum Thema "Analyse und Bewertung der Nachfrage nach außergerichtlicher Konfliktlösung im Bauwesen" vergeben. In der Kategorie "Bachelorarbeiten" erhielt Frau Juliane Jonath den Preis für Ihre Arbeit zum Thema "Studie zu Geschichte, Einsatzbereichen und Erfahrungswerten mit dem Konfliktlösungsverfahren Adjudikation bei Konflikten in der Bauwirtschaft".

Professor Shervin Haghsheno, der ebenfalls am Kongress teilnahm, gratulierte beiden zu dieser besonderen Auszeichnung: "Ich freue mich sehr, dass die hervorragenden Leistungen von Frau Miguel und Frau Jonath durch diese Preisverleihung eine besondere Würdigung erfahren. Dass das Institut bei den Förderpreisen in gleich zwei Kategorien vertreten ist, unterstreicht die Qualität unserer Forschungsarbeit auf dem Gebiet des Konfliktmanagements in der Bau- und Immobilienwirtschaft". Beide Preise sind mit einem Preisgeld von jeweils 1.000 € dotiert.


2. Partnertag Lean Construction am TMB

Der zweite Partnertag Lean Construction am Institut für Technologie und Management im Baubetrieb des KIT fand am 21.02.2017 statt. Das Ziel des Partnertags besteht darin, Erkenntnisse aus Forschungstätigkeiten des TMB mit Vertretern aus der Baupraxis zu diskutieren. Rund 20 Teilnehmer von über zehn Partnerunternehmen aus der Wirtschaft haben an der Veranstaltung teilgenommen.

Im Rahmen des Partnertages präsentierten Studenten in einem fünfminütigen sog. „Elevator-Pitch“ die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit und luden dann zu einer zehnminütigen Diskussionsrunde ein. An den anschließenden Marktständen im Forum gab es die Möglichkeit zu einem vertieften Austausch und direktem Feedback zu den wissenschaftlichen Arbeiten. Durch die lockere Atmosphäre an diesem Tag ergaben sich neue Möglichkeiten des gegenseitigen Kennenlernens und des Kontaktaustausches zwischen Studenten, Vertretern der Wirtschaft und den Mitarbeitern des Instituts.

Die Erkenntnisse aus dem erneut sehr überzeugenden Format zeigen, dass das Interesse an dem Thema Lean Construction in der Wirtschaft weiterhin wächst und der Austausch mit der Wissenschaft als sehr positiv bewertet wird.   

Das TMB bedankt sich bei seinen Partnerunternehmen, die mit Ihrer offenen Haltung zu regen Diskussion beigetragen haben. Ebenso gilt ein besonderes Lob den engagierten Studenten, die durch eine sehr gelungene Organisation einen reibungsfreien Ablauf ermöglichten. Das Team Lean freut sich darauf, auch im nächsten Jahr zahlreiche Teilnehmer begrüßen zu dürfen.

Wettbewerb Auf IT gebaut - 1. Preis in der Kategorie Baubetriebswirtschaft geht an Masterarbeit des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb

v.l.n.r.: Wolfgang Pollety, Prof. Dr. Joaquin Diaz, Dominik Steuer, Staatssekräterin Iris Gleicke, Klaus Pöllath
v.l.n.r.: Roland Jung, Dominik Steuer, Prof. Dr. Shervin Haghsheno, Svenja Oprach, Dr. Jochen Wagner

Am 17. Januar 2017 wurden die Preise des Wettbewerbs "Auf IT gebaut" von Iris Gleicke, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, im Rahmen der Fachmesse BAU in München überreicht. Im zweiten Jahr in Folge wurde bei diesem Wettbewerb eine Masterarbeit des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) prämiert. 

Aus über 50 eingereichten Arbeiten erhielt die Arbeit von Herrn Dominik Steuer, der seit dem Ende seines Studiums bei der BMW AG tätig ist, den 1. Preis in der Kategorie Baubetriebswirtschaft. Das Thema der Arbeit lautete "Smart Data im Bauprozess". Die Arbeit erhielt zugleich den Sonderpreis der Ed. Züblin AG als Hauptförderer des Wettbewerbs. Professor Shervin Haghsheno, der ebenfalls an der Preisverleihung teilnahm, würdigte die Arbeit als einen wichtigen Beitrag zur Forschung am TMB auf den Themengebieten Lean Construction und Digitalisierung im Bauwesen. Die prämierte Arbeit wurde von Marco Binninger und Janosch Dlouhy vom TMB betreut.

Mit dem bundesweiten Wettbewerb, der seit 2002 in jedem Jahr durchgeführt wird, soll der Einsatz von innovativen und praxisrelevanten Informationstechnologien in der Bauwirtschaft gefördert werden. Er dient als Plattform und Motivation für die Entwicklung und Präsentation neuer Ideen. Darüber hinaus soll der Wettbewerb aufzeigen, dass die Bauwirtschaft eine moderne und technikorientierte Branche ist, die jungen Menschen Zukunftsperspektiven bietet. Der Wettbewerb geht auf eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und den Sozialpartnern der Bauwirtschaft zurück.


Außergewöhnliche Onsite Lecture in den ViDia Kliniken

Die Besichtigung des Betriebs von Krankenhäusern ist ein jährliches Highlight des "Facility Management im Krankenhaus"-Moduls
NeubauVidia
Neubau der ViDia-Kliniken
Krankenhausapotheke
Abläufe und Arbeitsprozesse in der Krankenhausapotheke
OP
Bei der Besichtigung von OP-Sälen werden die besonderen Anforderungen in Bau und Betrieb von Krankenhäusern besprochen

Seit Jahren Tradition: Die Studierenden des Schwerpunktmoduls "Facility Management im Krankenhaus" erhalten jedes Jahr die Gelegenheit Krankenhäuser zu besichtigen. Die Begehungen sind dabei mehr als reines Schauen: Dank der hervoragenden Zusammenarbeit mit unseren Partnern gelingt ein tiefer Einblick in die Prozesse und Arbeitsläufe. Den Studierenden wird anhand verschiedener Einheiten im Krankenhaus die nicht zu unterschätzende Relevanz von vorausschauender Bauplanung und ständiger Optimierung im Betrieb näher gebracht.

Die erste Onsite Lecture des Wintersemester 2016/2017 fand am 11. Januar 2017 statt. Ziel waren die "ViDia – Christliche Kliniken Karlsruhe", die 2016 aus der Fusion von St. Vincentius-Kliniken und dem Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe Rüppurr entstanden. Besichtigt wurden die Standorte Steinhäuserstraße und Südendstraße, sowie die Baustelle des Neubaus an der Steinhäuserstraße (siehe Bild links).

Begonnen wurde die Lecture mit einem Vortrag des Vorstandsvorsitzenden der St. Vincentius-Kliniken gAG Karlsruhe, Hernn Richard Wentges. Dieser schilderte den Teilnehmern die Geschichte der Kliniken, mit Bezug auf den Bau der einzelnen Standorte, beginnend mit der Gründung des St. Vincentius-Vereins e.V. im Jahr 1851. Dabei nahm er Bezug auf die Auswahl der unterschiedlichen Standorte im Laufe der Zeit, und die baulichen Gegebenheiten die zu jedem Zeitpunkt, die sich als Konsequenz herausbildeten. Beendet wurde der Vortrag mit Status Quo und Zukunftsausblick:

Die St. Vincentius-Kliniken sind aufgrund Ihrer Geschichte auf zwei Standorte aufgeteilt: Die Südendstraße und die Steinhäuserstraße. Dies führt u.a. aus logistischen Gründen zu erhöhten Kosten. Die Gebäude sind größtenteils alt und etappenweise gebaut worden. Aufgrund mangelnder Platzverhältnisse beim Bau und unterschiedlicher Rahmenbedingungen bei der Gestaltung von Krankenhäusern im Laufe der Jahrzehnte gelten viele Gebäudetrakte als zu beengt und nicht optimal zu betreiben. Die schnelle technische Entwicklung in der Medizin lässt Einrichtungen technisch schnell altern.

Ein Glück, dass die St. Vincentius-Kliniken bereits seit 2011 Überlegungen zu einem Neubau angestellt haben. Dieser wird das 1973 errichtete Gebäude an der Steinhäuserstraße voraussichtlich ab 2019 ersetzen.

Ein weiteres Thema war die Fusion der St. Vincentius-Kliniken und dem Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe Rüppurr. Insbesondere die Änderungen der Neubauplanungen infolge der Fusion waren Thema einer angeregten Diskussion. Herr Wentges erläuterte der versammelten Gruppe, wie durch den Umzug von Stationen mit wenigen Verknüpfungen zu anderen Einheiten, eine Umplanung gelingen konnte, ohne das Betriebskonzept auf den Kopf zu stellen.

Anschließend wurden die Studierenden von Herrn Wentges und Herrn Dipl. Ing. Rainer Magenreuter, Leiter der Abteilung Planung, Bau und Technik, über die Baustelle an der Steinhäuserstrßae geführt. Fokus von Diskussion und Fragen: Baugrubenumschließung und Unterwasserbetonsohle. Laut Herr Magenreuter reicht das Gebäude bis 2m unter den Grundwasserstand. Eine Grundwasserabsenkung kam aufgrund von Bedenken zu Schadstoffen nicht in Frage. Bleib die Frage wieso das Gebäude überhaupt so tief reicht: Herr Magenreuter antwortete, ansonsten hätte der Flächenbedarf erfordert höher zubauen. In dem Fall wäre das Gebäude als Hochhaus klassifiziert worden, mit allen Konsequenzen für Bau und Betrieb.

Am Nachmittag besuchte die Exkursion den Standort Südendstraße: Hier wurde schließlich mehr Wert auf erleben gelegt und es wurde außergewöhnlich. Begonnen wurde die Besichtigung mit einer Einführung in die Apothekendienste im Krankenhaus, bauliche Voraussetzungen und Prozesse. Die Apotheke in der Südendstraße befindet sich in einem Anbau, der aufgrund der bereits bestehenden Bebauung länglich ausgefallen ist. Die Form des Baus erfordert auch lange Wege. Dennoch bestand genug Platz um moderne Technik einzubauen. Geschah die Kom­mis­si­o­nie­rung von Arzneimitteln vor einigen Jahren noch händisch, ist nun eine halbautomatische Anlage eingebaut. Es wurde demonstriert wie mit elektronischen Bestellvorgängen, Schrägregalen und einer Kom­mis­si­o­nie­rungsanlage der Aufwand zur Bereitstellung aller erforderlichen Mittel um ein vielfaches reduziert werden kann. Auch Thema war die Sortierung von Lagerbeständen: Statt einer alphabetischen Sortierung sind die Mittel nach Häufigkeit der Verwendung in Klassen eingeteilt. Jede dieser Klassen wiederrum alphabetisch. Dies erlaubt ein schnelleres auffinden der Mittel.

Im Schnelldurchlauf wurde die Radiologie vorgestellt. Geräte, Arbeitsräume und Prozesse sowie Anwendungsgebiete wurden praxinah demonstriert. Darunter Mammographie, verschiedene weitere Röntgengeräte und ein Kernspintomograph.

Als vorletztes Ziel durften die Studierenden OP-Säle besichtigen. Nach Einschleusung, inklusive umziehen und desinfizieren der Hände, durften die Säle besichtigt werden. Besonderer Fokus lag auf dem neuesten Saal. Durch die Beobachtung von Operationen wurde erkennbar, wie stark technisiert medizinische Eingriffe heutzutage sind und wie wichtig eine organisierte Bewirtschaftung für reibungslose Abläufe ist.

Abschluss der Veranstaltung war ein Besuch der Intensivstation. Hier aus bautechnischer Sicht vor allem interessant die modulare Errichtungsweise. Der halbkreisfrömige Anbau wurde in tortenstückförmigen Modulen innerhalb weniger Monate zusammengesetzt. Aus Sicht des Betriebes wurde das Augenmerk an dieser Station auf die papierlose Dokumentation inklusive sicherer Realisierung, Vorhaltung von Arbeitsplätzen und Reinigung gelegt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei der ViDia für das hochinteressante und ausführliche Programm!


Fachzeitschrift berichtet

Cover der Zeitschrift "Management & Krankenhaus"
Cover der Ausgabe 12/2016

In der aktuellen Ausgabe des Magazins „Management & Krankenhaus – Zeitung für Entscheider im Gesundheitswesen“ ist ein Artikel zum Thema „Mehr Energiebewusstsein für Krankenhausimmobilien“ von Herr Prof. Dr. –Ing. Kunibert Lennerts erschienen (Ausgabe 12/2016, Seite 27).

Mehr dazu:

http://www.management-krankenhaus.de/


Prof. Dr.-Ing. Sascha Gentes spricht in den Tagesthemen vom 06.12.2016

Prof. Dr.Ing. Sascha Gentes spricht von 5:44 bis 7:10.

Link zum Beitrag.

Sprengtechnikexkursion 2016

Im Rahmen der Vorlesung „Tunnelbau und Sprengtechnik“ innerhalb des Schwerpunktmoduls „Vertiefende Baubetriebstechnik“ fand am 21. November 2016 die alljährliche Exkursion in den Steinbruch Nußloch der HeidelbergCement AG statt.

Die insgesamt 15 Teilnehmer wurden zunächst direkt auf das Sprengfeld geführt, um bei der Befüllung eines der 12 Bohrlöcher mit Sprengstoff zuzusehen. Die anschließende Gewinnungssprengung des Muschelkalksteins konnte dann mit ausreichendem Sicherheitsabstand zum Sprengfeld eindrucksvoll beobachtet werden.

Für die organisatorische Unterstützung und die ausführlichen Erklärungen bedanken sich alle Exkursionsteilnehmer recht herzlich bei Herrn Matz und den Mitarbeitern der HeidelbergCement AG, allen voran Herrn Schöne.


Energie im Dialog: Podiumsdiskussion mit Prof. Sascha Gentes

18.11.2016: Unter dem Titel ‚Rückbau in Deutschland – Chancen, Herausforderung, Akzeptanz‘ fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‚Energie im Dialog‘ des Deutschen Atomforums am 9. November 2016 im Atrium der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema Rückbau statt, an der Professor Sascha Gentes, Institutsleiter für Technologie und Management im Baubetrieb und Vertreter des Kompetenzzentrums Rückbau am KIT, teilnahm (im Foto ganz rechts). Sascha Gentes ging insbesondere auf die am KIT durchgeführte Lehre und Forschung zu innovativen Rückbautechnologien ein und illustrierte seine Ausführungen anhand praktischer Beispiele und Industriekooperationen. Das Format „Energie im Dialog“ bietet Entscheidungsträgern und Experten aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft ein Forum, sich offen und sachlich über aktuelle Themen rund um die Kernenergie und Kerntechnik auszutauschen (siehe Link).


Bachelorarbeit am TMB nimmt an Implenia Award​ 2016 teil

Herr Kitzmann hat mit ausgezeichnetem Erfolg an der Verleihung des Implenia Awards teilgenommen. Am 10. und 11. November fand die Preisverleihung in Berlin statt.


Forschungsgruppe am TMB entwickelt Lernsimulation zur Vermittlung von Lean Construction

Das „Team Lean“ am Institut für Technologie und Management im Baubetrieb hat eine Lernsimulation zur Schulung der Prinzipien von Lean Construction und der Methode Taktplanung und -steuerung entwickelt. In Kooperation mit der BMW AG wurde ein reales Projekt aus Brasilien maßstabsgetreu verkleinert. Die Lernsimulation ist bereits fester Bestandteil in Schulungsprogrammen von Unternehmen und wurde in die Lehre am TMB integriert.


Zwei Arbeiten am TMB mit GLCI Förderpreisen ausgezeichnet

Das German Lean Construction Institute (GLCI) verlieh am 25. Oktober 2016 im Rahmen der 2. GLCI-Konferenz erstmals Förderpreise für herausragende akademische Abschlussarbeiten auf dem Gebiet des Lean Construction. Die GLCI Förderpreise werden in den drei Kategorien „Dissertationen“, „Master-/Diplomarbeiten“ und „Bachelorarbeiten“ verliehen und haben das Ziel, das Interesse von Wissenschaftlern sowie des akademischen Nachwuchses am Themengebiet Lean Construction zu stärken und wissenschaftlich hochwertige Arbeiten in diesem Bereich zu würdigen. Die eingereichten Arbeiten wurden von einer hochrangig besetzten Fachjury aus Wissenschaftlern, die zugleich Mitglieder des GLCI sind, begutachtet. Als diesjährige Preisträger wurden Herr Dr. Gernot Hickethier für seine Dissertation sowie Frau Svenja Oprach und Herr Arne Immel, jeweils für Ihre Masterarbeiten, mit den GLCI Förderpreisen ausgezeichnet. Die GLCI Förderpreise werden zukünftig jährlich verliehen. Insgesamt stellt das GLCI für die Preise jährlich ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung. Aus Sicht des TMB war es besonders erfreulich, dass mit Herrn Dr. Hickethier und Frau Oprach zwei Absolventen des TMB für Ihre am Institut angefertigten Arbeiten ausgezeichnet wurden.

Mitglieder der Fachjury und Preisträger der GLCI-Förderpreise (v.l.n.r.): Prof. Dr. Peter Racky, Prof. Dr. Fritz Berner, Dr. Gernot Hickethier, Svenja Oprach, Arne Immel, Prof. Dr. Michael Engler, Prof. Dr. Siri Krauß, Prof. Dr. Michael Korn, Prof. Dr. Shervin Haghsheno

2. GLCI-Konferenz findet großen Zuspruch

Am 25. Oktober 2016 fand die zweite jährliche Konferenz des German Lean Construction Institute (GLCI) in Frankfurt am Main statt. Mit über 270 Anmeldungen stieß die GLCI-Konferenz auch in diesem Jahr auf sehr großes Interesse. Neben Vertretern von bauausführenden Unternehmen, nahmen auch zahlreiche Vertreter aus Bauherrenorganisationen, Planungsunternehmen, Beratungsgesellschaften und wissenschaftlichen Institutionen an der Konferenz teil. Auch in diesem Jahr gaben die Referenten aus unterschiedlichen Perspektiven einen Einblick in ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Methoden und Werkzeugen des Lean Construction. Zugleich konnten die Teilnehmer einen sehr guten Überblick über verschiedene Einsatzmöglichkeiten erhalten. Das Themenspektrum reichte von Erfahrungen von Bauherren mit Lean Construction Management und dem Einsatz des kooperativen Vertragsmodells „Project Alliancing“, über Erfahrungen mit „Lean Transformation“ und der Implementierung von Bauproduktionssystemen auf Unternehmensebene bis hin zu Vorträgen über den konkreten Einsatz von Methoden des Lean Construction, wie die Taktplanung- und steuerung sowie das „Last Planner System“. Ein Vortrag beleuchtete zudem die Synergien zwischen dem Management-Ansatz Lean Construction und der Methode Building Information Modeling (BIM).

Professor Shervin Haghsheno, Vorsitzender des Vorstands des GLCI, zog ein positives Fazit im Hinblick auf die diesjährige Konferenz: „Erneut ist es gelungen mit der GLCI-Konferenz neben einem breiten Spektrum von interessanten Fachvorträgen eine hervorragende Plattform für die Vernetzung und den Austausch in der Lean Construction Community anzubieten. Wir werden für die Konferenz im nächsten Jahr das Format weiterentwickeln und legen weiterhin großen Wert darauf, dass die Zusammenkunft bei den Veranstaltungen des GLCI von einem Geist der Neugier, Offenheit und Lernbereitschaft geprägt ist.“ Die dritte GLCI-Konferenz im kommenden Jahr wird am 10. Oktober 2017 in Frankfurt am Main stattfinden. Erstmals wird hierbei ein „Call for Presentation“ durchgeführt werden, bei dem Vorschläge für Vorträge und damit Beiträge für die Gestaltung des Programms eingereicht werden können. Professor Haghsheno ermunterte die Teilnehmer an der Programmgestaltung mitzuwirken: „Wir erhoffen uns dadurch, dass noch mehr Berichte über konkrete Praxisumsetzungen aus dem Blickwinkel der verschiedenen Projektbeteiligten zum Bestandteil des Programms werden.“ Erstmals wurden in diesem Jahr im Rahmen der GLCI-Konferenz auch die GLCI Förderpreise für herausragende akademische Abschlussarbeiten auf dem Gebiet des Lean Construction verliehen. In diesem Jahr erhielten eine Dissertation und zwei Masterarbeiten eine Auszeichnung.

 

Moderatoren und Referenten der 2. GLCI-Konferenz (v.l.n.r.): Christoph Marquardt, Dr. Jörg Kaiser, Dr. Joerg Altner, Prof. Dr. Fritz Berner, Pekka Petäjäniemi, Prof. Dr. Shervin Haghsheno, Olli Thaler, Thomas Spiegel, Samy Kröger

Neues Modul Building Information Modeling (BIM) erfolgreich eingeführt.

Im vergangenen Sommersemester wurde am TMB erstmalig das Mastermodul Building Information Modeling angeboten. Dabei erlangten die Studierenden ein tiefergehendes Verständnis für die Methode BIM im Allgemeinen, zum Stand in Deutschland und im internationalen Vergleich sowie aus Sicht der einzelnen Projektbeteiligten. Neben Schulungen in der Modellierungssoftware Revit (Hr. Mattes, Bytes&Building) und der AVA-Software iTWO (Hr. Müller, RIB) bekamen die Studierenden relevante Praxiseindrücke durch Vorträge über die BIM-Anwendung bei Planern (Hr. Kahl, AS&P), Bauunternehmen (Hr. Brandmann, Wolff&Müller) sowie Beratern (Hr. Dr. Hovestadt, digitals bauen). Abgerundet wurden die externen Vorträge durch eine virtuelle Begehung der in Revit erstellten Gebäude (Hr. Goldshteyn, ALLVR). Prüfungsleistung des Moduls war eine Projektarbeit. Die Studierenden modellierten in Kleingruppen ein Bürogebäude. Anhand einer Verknüpfung des Gebäudedatenmodells zur AVA-Software wurde in einem weiteren Schritt ein Leistungsverzeichnis erzeugt und ein Angebot kalkuliert. Die Ergebnisse der Projektarbeit wurden in einer schriftlichen Ausarbeitung und einer Präsentation von den Gruppen vorgestellt. Das TMB bedankt sich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei den Gastdozenten für ihre Beiträge.
Einige ausgewählte Gruppenergebnisse finden sich auf den Fotos und Videos.

 

      

IGLC 2016 in Boston

Wahl von Professor Shervin Haghsheno in das Präsidium des Instituts der Deutschen Immobilienwirtschaft (iddiw)

iddiw-Präsidium (v.l.n.r.): Haghsheno, Goepfert, Rutz, Herr, Pfnür, Fedele, Hardebusch und Zeller (fehlend: Kilb)

Frankfurt am Main, 19. Juli 2016 – Das Institut der Deutschen Immobilienwirtschaft e.V. (iddiw) hat in seiner Mitgliederversammlung Dr. Thomas Herr, den Geschäftsführer des technischen Immobiliendienstleister VALTEQ, einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Er folgt Prof. Dr. Nico B. Rottke, Partner von Ernst & Young Real Estate, der nach vier Jahren Amtszeit die Präsidentschaft weitergegeben hat. Dr. Thomas Herr dankte dem scheidenden Präsidenten für seine geleistete Arbeit und betonte in seiner Bewerbungsrede: „Die Immobilienwirtschaft lebt von klugen und spannenden Köpfen und ihre Ideen die umgesetzt werden. Ich will diese zusammenbringen und Themen finden, die Wirkung haben.“ So will der neue Präsident beispielsweise eine eigene Social Media Strategie entwickeln, um die Wirkung der entwickelten Ideen zu erhöhen. „Das iddiw versteht sich als Think Tank aus Immobilienwirtschaft, -wissenschaft, Politik und Gesellschaft“, ergänzt Dr. Thomas Herr, „deshalb bin ich Stolz, dass wir diese Professionen auch in unserem Präsidium abbilden konnten“.

So bleiben Prof. Dr. Alexander Gopefert, Partner bei Noerr LLP, Vizepräsident und Carsten Rutz, Vorstandsmitglied der Deutschen Reihenhaus AG, Schatzmeister. Als weitere Präsidiumsmitglieder wurden Franceso Fedele, Vorstandsvorsitzender der BF.direkt AG, Prof. Dr. Shervin Haghsheno vom Karlsruher Institut für Technologie, Christof Hardebusch, Chefredakteur des immobilienmanagers, Sascha Kilb, Partner der Drees & Sommer AG und Prof. Dr. Andreas Pfnür von der TU Darmstadt gewählt.

Das iddiw mit Sitz in Frankfurt/Main hat das Ziel die Vernetzung und den interdisziplinären Dialog zwischen Hochschulen, Unternehmen und Entscheidern der deutschen Immobilienwirtschaft und Vertretern der Öffentlichen Hand und der Politik zu stärken. Unter Einbindung der verschiedenen Verbände der Immobilienwirtschaft ist das Institut eine politisch neutrale, nicht gewinnorientierte sowie verbands- und interessenübergreifende Kommunikationsplattform der Hochschulen und der Immobilienwirtschaft gegenüber Politik, Medien, öffentlicher Hand und anderen Wirtschaftsverbänden.


Interview von SWR Info mit Professor Shervin Haghsheno am 02.06.2016 – Lösungen bei der Bewältigung von Großprojekten in Deutschland

Interview von SWR Info mit Professor Shervin Haghsheno

Prof. Lennerts legt für einen guten Zweck auf

DJ Lennerts
Prof. Lennerts in Action
Der Dancefloor
40 Grad auf dem Dancefloor

Am 02. Juni 2016 fand bereits zum neunten Mal die Charity-Party "Profs legen auf" statt, bei der die Professoren und Dozenten der Karlsruher Hochschulen die Möglichkeit haben, an den Turntables ihre Musik für Studenten aufzulegen. Mit dabei als DJ war zum zweiten Mal in Folge Professor Kunibert Lennerts. 

Mit "Profs legen auf“ werden in diesem Jahr zwei Projekte unterstützt: das "Friedensdorf International" und der "Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Karlsruhe ("Stelzenmännchen")".

Der Verein Friedensdorf International ist weltweit tätig und stützt seine Arbeit auf drei zentrale Säulen: Medizinische Behandlung in Europa, Hilfsprojekte in Kriegs- und Krisengebieten sowie Friedenspädagogische Arbeit. Die Organisation hilft Kindern, in deren Heimatländern aufgrund mangelnder Infrastruktur keine ausreichende medizinische Versorgung möglich ist. Betroffene werden nach Deutschland gebracht und behandelt. Mittels eines friedenspädagogischen Programms soll jungen Menschen in Europa gezeigt werden, welche Leiden Krieg und Unruhen mit sich bringen und welche Bedeutung ein langanhaltender Frieden hat.

Der "Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Karlsruhe ("Stelzenmännchen")" ist eine gemeinnützige Organisation und  kümmert sich um die Kleinsten in der Gesellschaft, die bereits in jungen Jahren ein schlimmes Schicksal erleiden müssen, und deren Eltern. Der Zusammenschluss aus betroffenen Eltern, professionellen Helfern und interessierten Bürgern bietet psychische und soziale Hilfe sowie die Nachsorge für Familien und krebskranke Kinder.

Dank der großen Beliebtheit der Party bei den Studenten und dank der Sponsoren wurden mit der Veranstaltung seit 2008 insgesamt über 58 000 Euro Spenden eingesammelt. Der Veranstalter dieses Charity-Events ist das Hilfswerk des Leo-Club Karlsruhe e.V


Starke Präsenz des TMB beim 27. BBB-Assistententreffen

Vom 18. bis 20. Mai 2016 fand das 27. BBB-Assistententreffen der Bereiche Baubetrieb, Bauwirtschaft und Bauverfahrenstechnik von Universitäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Das Institut für Baubetriebslehre der Universität Dresden durfte 52 wissenschaftliche Mitarbeiter zum Fachkongress willkommen heißen.

Empfangen wurden die Kongressteilnehmer im traditionellen Dülfersaal. Über drei Tage hinweg hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte und Arbeitsgebiete zu präsentieren und sich anschließend in gemeinsamen Diskussionen darüber auszutauschen. Begrüßt wurden die Teilnehmer durch Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm. Im Rahmen des Fachkongresses referierten wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität der Bundeswehr München, der RWTH Aachen, der Universitäten Stuttgart, Bochum und Weimar, der Technischen Universitäten Graz und Wien sowie des Karlsruher Instituts für Technologie über aktuelle Themengebiete des Baubetriebs, der Bauwirtschaft und der Bauverfahrenstechnik.

Insgesamt wurden sechs Beiträge durch das Karlsruher Institut für Technologie eingereicht und im Tagungsband veröffentlicht. Drei der Beiträge wurden auf dem Kongress in Form von 20 minütigen Präsentationen vorgestellt.


Pfingstexkursion 2016

Teilnehmer
Teilnehmer der Pfingstexkursion 2016 des TMB
Kreisverkehr
Aufgeständerter Kreisverkehr / Ausbau B88
Höhenprofil
Topographie des besuchten Streckenabschnittes des VDE 8.1
Tunnel
In einem Tunnel der besuchten Schnellbahn-Neubautrasse des VDE 8.1

Wie im Vorjahr führte die am TMB jährlich in der Woche nach Pfingsten stattfindende große Exkursion auch 2016 zu diversen für Bauingenieure interessanten Zielen in Deutschland. Mit einer Gruppe von 20 Studierenden reisten 2 Betreuer sowie Herr Professor Haghsheno vom 17. bis zum 20. Mai in die „Neuen Bundesländer“ nach Erfurt, Jena und Weimar. Als erstes Exkursionsziel gab es auf der Hinreise eine ausführliche Werksbesichtigung bei der FingerHaus GmbH in Frankenberg/Eder. FingerHaus produziert seit 1948 Fertighäuser und gilt damit als einer der Pioniere dieses Wirtschaftszweigs. Neben interessanten Einblicken in die verschiedenen Produktionsschritte wurde auch am Beispiel eines Musterhauses über die Möglichkeiten dieser Art des Bauens informiert. Den Abschluss des ersten Tages bildete dann eine Führung durch die geschichtsträchtige Innenstadt von Erfurt.

Der zweite Exkursionstag hielt drei Stationen bereit. Zunächst wurde die Baustelle des Kommunikations- und Rechenzentrums der Uni Erfurt besichtigt. Auf ehemaligem Außengebiet entsteht dort ein hochmodernes Hörsaalgebäude mit zusätzlichen Pool- und Arbeitsräumen für Studierende. Bei der Führung im Gebäude wurden viele Schwierigkeiten bei der Erstellung dieses speziellen  Gebäudes wie z.B. der komplizierte Brandschutz angesprochen. Der zweite Programmpunkt des Tages führte nach Jena. Dort wird derzeit ein neues Universitätsklinikum gebaut, um die in der Stadt verteilten Kliniken an einem Ort zu konzentrieren und damit die Versorgung der Patienten zu verbessern. Große qualitätstechnische Herausforderungen finden sich dabei v.a. im Bereich der Haustechnik. Bei der Führung durch das Gebäude konnten die Studierenden u.a. einen einmaligen Eindruck von der Menge an Technik hinter einem Operations- oder Röntgenraum sowie auch im Versorgungstrakt einer modernen Klinik gewinnen. Den Abschluss dieses Tages bildete der Besuch einer Ausbaustrecke der Bundesstraße B88. Es handelt sich dabei um eine wichtige Pendlerstrecke südliche von Jena zwischen Rothenstein und Altendorf. Durch den Ausbau soll dem starken Verkehrsaufkommen, Rechnung getragen. Besonderes Augenmerk lag hier neben Bautechnik und Sonderbauwerken auch auf den Schwierigkeiten im Rahmen der Projektentwicklung. Zum einen musste auf viele Bedenken der Anwohner eingegangen werden und zum anderen vielen Forderungen von Umweltverbänden Rechnung getragen werden.

Der dritte Exkursionstag stand ganz im Rahmen des Trassenneubaus der Deutschen Bahn im Bereich Nürnberg, Erfurt und Leipzig im Rahmen des Teilprojektes VDE 8.1. Ausgangspunkt der Besichtigung vieler zugehöriger Brücken- und Tunnelbauwerke dieser topographisch außergewöhnlichen Schnellbahntrasse war Goldisthal. Eine Besonderheit der Trasse stellt die für mehrere Brücken angewandte „integrale Brückenbauweise“ dar, bei welcher der Brückenoberbau fest mit der Stützkonstruktion verbunden ist. Auf den eigens für die neue Trasse angelegten Versorgungsstraßen konnten auch sonst unzugängliche Stellen insbesondere aus dem Bereich der Sicherheitsbauwerke besichtigt werden.

Der vierte Tag führte noch nach Weimar. Dort wurde die Neubaustelle des Bauhausmuseums besucht. Der Bau des am Ende 30 Meter hohen Museums mitten in der Stadt brachte bereits beim Aushub einige Schwierigkeiten durch diverse Altlasten im Baugrund. So mussten zahlreiche zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. weil es beim Aushub zu einer Verpuffung kam. Nach einer Zeit zur freien Besichtigung der der historisch bedeutsamen Stadt Weimar ging es schließlich zurück nach Karlsruhe.

Das TMB bedankt sich bei allen Personen und Unternehmen, die durch ihr Engagement vor Ort oder finanzielle Unterstützung diese für alle Teilnehmer sehr lehrreiche Pfingstexkursion ermöglicht haben.

Kompletter Exkursionsbericht zum Download.


KIT-Experte des Monats Professor Kunibert Lennerts: Immobilienmanagement

KIT-Kompakt - monatliche Pressenachrichten (Ausgabe 04/2016)

„Krankenhäuser und Pflegeheime sind Einrichtungen mit einem überdurchschnittlich hohen Energieverbrauch“, erläutert Kunibert Lennerts vom Institut für Technologie und Management im Baubetrieb des KIT. Beispielsweise verbraucht ein Krankenhaus pro Bett in etwa so viel Energie wie zwei Einfamilienhäuser. „Hier liegen Einsparpotentiale von bis zu 30 Prozent verborgen.“ Etwa durch Investitionen in technische Anlagen und Gebäudehülle sowie durch effiziente Betriebsführung. Mit dem „Energie-Quick-Check“ bietet Lennerts Betreibern von Gesundheitsimmobilien online, eine schnelle und kostenlose Möglichkeit, die eigenen Einsparpotentiale auszuloten.

 

Zweites Treffen der Regionalen Praxisgruppe GLCI - Karlsruhe am KIT

Am 14.04.2016 fand das zweite Treffen der Regionalen Praxisgruppe Karlsruhe in den Räumlichkeiten des TMB statt. Über 60 Teilnehmer hörten den Vortrag von Herrn Dr. Nesensohn und Herrn Thaler. Herr Dr. Nesensohn, CEO & Founder der Refine Project AG, gab einen Einblick in die Umsetzung des Last Planner Systems im Bauprojekt Villengarten in Stuttgart. Herr Thaler, Technischer Leiter des Bauunternehmens Gustav Epple, ergänzte den Vortrag mit sehr anschaulichen Beispielen und Praxisberichten. Die Teilnehmer haben einen vertieften Eindruck in die Umsetzung des Last Planner Systems erhalten.

Im Anschluss fand in angenehmer Atmosphäre und bei einem Imbiss ein reger Austausch zwischen den Beteiligten statt. Ein großer Dank gilt den beiden Referenten für den interessanten Vortrag und dem Bauunternehmen Gustav Epple für das Sponsoring des Imbisses. 

Über die nächste Veranstaltung im Herbst wird frühzeitig informiert.

Die Praxisgruppe wurde im Rahmen des German Lean Construcion Instituts (GLCI) ins Leben gerufen und soll eine Austauschplattform für das Thema Lean Construction bieten. Neben der bereits gegründeten Praxisgruppe in Stuttgart sollen weitere Gruppen in deutschen Großstädten entstehen.


Berufung von Professor Shervin Haghsheno in das Herausgebergremium der Zeitschrift „Bauingenieur“

Seit dem 1. April 2016 hat die Zeitschrift „Bauingenieur“ zwei neue Herausgeber. Für das Fachgebiet Baubetrieb und Baumanagement übernimmt Professor Shervin Haghsheno die Herausgeberschaft. Im Fachgebiet Geotechnik übergab Professor Rolf Katzenbach nach 20-jähriger Tätigkeit als Herausgeber die Aufgabe an Professor Dietmar Adam von der Technischen Universität Wien. Der Bauingenieur bietet Aufsätze über Theorie und Praxis des konstruktiven Ingenieurbaus, interessante Bauausführungen und Bausanierungen des In- und Auslandes, Baustofffragen und Bauinformatik, Berichte und Reportagen über Bauausführungen und Bauprodukte, Maschinen, Geräte und deren Einsatz auf der Baustelle. Alle Hauptaufsätze im Bauingenieur werden wissenschaftlich begutachtet und freigegeben. Hierdurch wird die Qualität der Beiträge sichergestellt. Die Qualität der Zeitschrift Bauingenieur wird durch die Akkreditierung im Science Citation Index Expanded / Web of Science (ISI) bei Thompson Scientific belegt. Der Journal Impact Factor der Fachzeitschrift Bauingenieur liegt für das Jahr 2014 bei 0,511. Damit weist die Zeitschrift den höchsten Journal Impact Factor aller deutschprachigen Fachzeitschriften im Bauingenieurwesen auf.

Professur für Facility Management auf American Real Estate Society Annual Meeting

Andrew Sanderford, Gunnar Adams & Alexander Bombeck
v.l.n.r.: Andrew Sanderfor (University of Arizona), Dr. Gunnar Adams (KIT) und Alexander Bombeck (KIT)

Dr. Gunnar Adams und Alexander Bombeck haben das KIT bei der diesjährigen ARES Annual Meeting Conference (29. März - 02. April 2016) vertreten und Ihre Forschungsergebnisse präsentiert. Die 32. Konferenz der American Real Estate Society fand in der ehemaligen Goldgräbermetropole Denver des höchstgelegenen Bundesstattes der USA in Colorado statt.

Mit über 350 registrierten wissenschaftlichen Teilnehmern und 150 zusätzlichen Partnern aus Industrie und Wirtschaft zählt das jährliche ARES Meeting zu den weltweit bedeutensten Wissenschaftskonferenzen im Immobilienbereich. Das diesjährige Treffen im exklusiven Ambiente des Brown Palace Hotel and Spa war eine spannennde Veranstaltung und umfasste 79 Sitzungen (5 Seminare, 12 Podiumsdiskussionen und mehr als 230 Konferenzpaper) mit herausragenden Forschungspräsentationen und Podiumsdiskussionen von Vordenkern in Immobilien aus allen Kontinenten der Welt mit Ausnahme der Antarktis.

Die Teilnahme diente dem Knüpfen von internationalen Kontakten in Wissenschaft und Wirtschaft. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr in Coronado, Kalifornien, 4.-8. April 2017.

 


Austausch zwischen Mitarbeitern des TMB und Prof. Iris Tommelein von der UC Berkeley

v.l.n.r.: Janosch Dlouhy, Marco Binninger, Iris Tommelein, Martin Fiedler

Am 18.12.2015 trafen Marco Binninger und Janosch Dlouhy, Wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB), Prof. Iris D. Tommelein im Rahmen ihres Besuchs bei BMW in München.

Iris D. Tommelein ist Professorin an der University of California, Berkeley, USA, im Bereich des Bau- und Umweltingenieurwesens. Der Schwerpunkt ihrer Lehre und Forschung liegt in der Weiterentwicklung der Theorie und der Prinzipien des projektbasierten Produktionsmanagements und des Lean Construction.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Instituts besichtigte sie eine Baustelle von BMW, die mit Lean Construction Methoden abgewickelt wird. Herr Binninger und Herr Dlouhy stellten außerdem die aktuellen Forschungsthemen des TMB im Bereich Lean Construction vor und erläuterten diese. Dabei wurden einige Gemeinsamkeiten und ähnliche Forschungsansätze beider Forschungseinrichtungen festgestellt.

Die anschließende Diskussion beinhaltete das Thema Taktplanung und -steuerung und das vom TMB entwickelte Lean Simulationsspiel zum BMW-Werk in Brasilien. Zum Schluss verständigte man sich über weitere regelmäßigen Austausch hinsichtlich der Forschungsergebnisse in diesen Themenbereichen.


Professor Shervin Haghsheno verstärkt Vorstand des Verbandes der Bau- und Immobilienmediatoren

Auf der Mitgliederversammlung im Rahmen seines 3. Konfliktmanagementkongresses am Samstag, den 27. Februar 2016,  in Frankfurt/Main hat der Verband der Bau- und Immobilienmediatoren Prof. Dr. Shervin Haghsheno (Leiter des Fachgebiets Baubetrieb und Bauprozessmanagement am Karlsruher Institut für Technologie) und Dr. Andreas May (Kanzlei May und Partner) in den Vorstand des Verbandes bestellt. Dr. Sabine Renken (Kanzlei Buse Heberer Fromm) wurde im Amt des Pressevorstandes bestätigt.

Der Verband der Bau- und Immobilienmediatoren unterstützt die Bau- und Immobilienwirtschaft bei der Vermeidung, Bearbeitung und Lösung aller zu erwartenden Konflikte. Als Methode erster Wahl sieht er dabei die Mediation. Diese, so der Verband, ist in besonderem Maße geeignet, Konflikte effizient, schnell, interessenorientiert, diskret und wertschöpfend zu lösen. Professor Haghsheno wird den Kontakt des Verbandes zu Forschung und Lehre weiter ausbauen und vertiefen. Dr. May bezieht die Immobilienwirtschaft in die Diskussion um Mediation praktisch mit ein. „Wir haben mit der Um- und Neubesetzung unseres Vorstandes die Voraussetzungen geschaffen, um unsere Arbeit auf eine insgesamt breitere Basis zu stellen“, so Dr. Martin Jung (Kanzlei Kapellmann Rechtsanwälte), Vorstandsvorsitzender des Verbandes. „Mit den beiden neuen Vorstandsmitgliedern erweitern wir die Möglichkeit, unsere Kompetenzen zu vertiefen und sichtbar zu machen.“

Masterarbeit am TMB erhält 2. Preis beim Wettbewerb "Auf IT gebaut"

v.l.n.r: Martin Scheibner, Julian Karcher, Prof. Dr. Shervin Haghsheno
v.l.n.r: Michael Fritz , Julian Karcher, Staatssekretärin Brigitte Zypries

Am 17. Februar 2016 wurden die Preise des Wettbewerbs "Auf IT gebaut" von Brigitte Zypries, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, im Rahmen der Fachmesse bautec in Berlin überreicht. Den 2. Preis in der Kategorie Baubetriebswirtschaft erhielt Julian Karcher für seine Masterarbeit am Institut für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) zum Thema "Softwaregestützte Umsetzung von Lean Construction in einem Bauprojekt". Die Jury hob den hohen Praxisbezug der Arbeit und deren Innovationsgrad hervor. An der Preisverleihung nahm neben Professor Shervin Haghsheno auch Herr Martin Scheibner, Leiter der Niederlassung Karlsruhe der Dreßler Bau GmbH, teil. Herr Scheibner hat die Arbeit von Unternehmensseite mit betreut. Professor Haghsheno würdigte die Arbeit als einen wichtigen Beitrag zur Forschung am TMB im Themengebiet Lean Construction.

Mit dem bundesweiten Wettbewerb, der seit 2002 in jedem Jahr durchgeführt wird, soll der Einsatz von innovativen und praxisrelevanten Informationstechnologien in der Bauwirtschaft gefördert werden. Er dient als Plattform und Motivation für die Entwicklung und Präsentation neuer Ideen. Darüber hinaus soll der Wettbewerb aufzeigen, dass die Bauwirtschaft eine moderne und technikorientierte Branche ist, die jungen Menschen Zukunftsperspektiven bietet. Der Wettbewerb geht auf eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und den Sozialpartnern der Bauwirtschaft zurück.


Berufung von Professor Haghsheno in den Wissenschaftlichen Beirat des ZIA

Das Präsidium des ZIA hat in seiner Sitzung am 28.01.2016 der Aufnahme von Professor Shervin Haghsheno in den Wissenschaftlichen Beirat zugestimmt. Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.v. (ZIA) gehört zu den bedeutendsten Interessenverbänden der Immobilienbranche. Er versteht sich als Stimme der Immobilienwirtschaft und spricht mit seinen Mitgliedern, darunter mehr als 20 Verbände, für 37.000 Unternehmen. Der Wissenschaftliche Beirat berät den Vorstand und die Geschäftsführung des ZIA in voller Unabhängigkeit und ehrenamtlich zu allen Themen und Herausforderungen rund um die Immobilienwirtschaft und besteht aus maximal zwölf Mitgliedern. Der Beirat unterstützt den ZIA bei der Beschaffung, Aufbereitung und Auswertung von Daten und Informationen zu immobilienwirtschaftlichen Themen und gibt dem ZIA Handlungsempfehlungen. Mit der Berufung von Professor Haghsheno wirken damit zwei Wissenschaftler des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb in diesem Gremium mit. Bereits seit einigen Jahren ist Professor Kunibert Lennerts im Wissenschaftlichen Beirat des ZIA aktiv.

OnsiteLecture Skyline Plaza, Frankfurt am Main

Skyline
Shoppen im Herzen des Europaviertels
Innenbereich
Längst sind Frequenzraten nicht mehr der alleinige Treiber bei der Projektentwicklung von Shopping Centers
Gruppenfoto Dach
Teilnehmergruppe sagt Danke

Am Freitag, den 22.01.2016, fand im Rahmen des Mastermoduls „Real Estate Management“ eine Onsite Lecture im Shoppingcenter Skyline Plaza in Frankfurt statt. Die Studierenden hatten sich bereits im Vorfeld intensiv mit den Themen Projektentwicklung, Facility Management sowie Investitionsanalysen auseinandergesetzt. Der direkte Austausch mit der Betreibergesellschaft ECE, welche europaweit als Marktführer im Bereich Shoppingcenter gilt, ermöglichte interessante Einblicke in die Praxis. Teil der Veranstaltung war sowohl ein äußerst interessanter Vortrag von Herrn Markus Lentzler, MD der „Architecture & Construction“ Abteilung der ECE, als auch ein Rundgang im Objekt, welcher von Herrn Daniel Quaas geleitet wurde.

Der Vorlesungsvortrag ging intensiv auf die Themen der Projektentwicklung ein. Interessant war insbesondere der Aspekt des Designs, welcher bei der ECE bereits vor der Detailplanung einen besonders großen Stellenwert einnimmt. Anders als es die Theorie vermuten lässt, spielt das Raum- und optische Gebäudekonzept bei der ECE von Anfang an eine Schlüsselrolle. Den Studierenden wurde anhand weltweiter Projekte anschaulich verdeutlicht, dass moderne und erfolgreiche Konzepte nicht nur ihre rationale Funktion erfüllen müssen, sondern darüber hinaus einen Ort der Begegnung schaffen sollen. Es sind gerade diese Ansätze, die es modernen Shoppingcentern ermöglichen, sich in dem gegenwärtigen Konkurrenzkampf mit dem Onlinehandel zu behaupten. Erwähnenswert sind darüber hinaus auch die Themen Kommunikation mit öffentlichen Behörden und Ämtern, TGA sowie präzise Marktanalysen gewesen. Das Familienunternehmen ECE beeindruckte die Studierenden dabei mit seinen wegweisenden Geschäftsansätzen und führte in beeindruckender Weise die verschiedenen Berufsfelder für Bauingenieur-Absolventen auf.

In einem anschließenden Rundgang wurde die praktische Umsetzung der Unternehmensphilosophie deutlich. Den Studierenden wurde Onsite aufgezeigt, dass nicht nur die Lage innerhalb Frankfurts zukunftsorientiert und nachhaltig gewählt wurde, sondern auch, dass die Theorie innovativen Designs erfolgreich umgesetzt wurde. Highlight des Rundgangs stellte sicherlich der Besuch der Dachterrasse mit Blick über Frankfurt dar. Bei dem Entwurf des Centers wurde genau auf die umgebungsspezifischen Einflussfaktoren geachtet. So auch auf die Tatsache, dass in der Bürostadt Frankfurt eine Vielzahl der Büros in Hochhäusern untergebracht ist. Blickt man von den umliegenden Hochhäusern auf die Skyline Plaza, so sieht man, dass sich die Dachterrasse durch farbliche Elemente und zusätzliche Begrünung auszeichnet. Ein alles anderer als trister Anblick.

Das Institut bedankt sich herzlich bei der ECE für die interessante und informative Veranstaltung und Gastfreundschaft. Die Studierenden des Mastermoduls Real Estate Management bedanken sich darüber hinaus auch herzlich bei Herrn Prof. Dr. Lennerts und Herrn Dr. Adams, die die Onsite Lecture organsiert und möglich gemacht haben.

Fakten Sykline Plaza:

  • Investitionsvolumen: 360 Mio. € , Spatenstich Juni 2011, Eröffnung August 2013
  • 38.000 qm Verkaufsfläche, 170 Shops auf 2 Verkaufsebenen, 2.400 Parkplätze
  • 23.931 Durchschnittliche Besucherzahl pro Tag