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50 Jahre Institut für Technologie und Management im Baubetrieb

Am 22. Juni 2017 feierte das Institut für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) am KIT sein 50-jähriges Bestehen.

VDI-Fachkonferenz "Rückbau kerntechnischer Anlagen" 04./05.07.2017

Professor Dr.-Ing. Sascha Gentes leitet die VDI Fachkonferenz "Rückbau kerntechnischer Anlagen" am 04. und 05.07.2017 in Karlsruhe. Top-Themen sind in diesem Jahr

  • Atomrechtliches Genehmigungsverfahren zum Abbau von Kernkraftwerken
  • Bund-Länder Leitfaden zur Stilllegung
  • Aktuelle Änderungen zur Freigabe nach § 29 StrlSchV
  • Störfallanalysen im Rahmen von Rückbau- und Entsorgungsprojekten
  • Brandschutz im Rückbau
  • Automatische Zerlegung mittels Unterwasser-Robotertechnik

 

Fünf Mitarbeiter beim 28. BBB-Assistententreffen

v.l.n.r: Marco Binninger, Dominik Waleczko, Ana Schilling Miguel, Janosch Dlouhy und Maximilian Deubel

Das 28. BBB-Assistententreffen fand am 27.-29. Juni 2017 in Kaiserslautern statt. Rund 70 wissenschaftliche Mitarbeiter im Bereich Bauwirtschaft, Baubetrieb und Bauverfahrenstechnik aus den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen zum Austausch zusammen. Das TMB war mit fünf Mitarbeitern und vier Beiträgen im Tagungsband vertreten. 

Auch zwei Vorträge des TMB waren Teil des Tagungsprogramms. Eine tolle Organisation und ein abwechslungsreiches Programm rundeten die Tage ab. 

Das Treffen im nächsten Jahr findet sehr wahrscheinlich in Braunschweig statt.


AbbruchLive - Exkursion zur Abbruchbaustelle der Firma Oettinger GmbH

Abbruchbaustelle 2
Bild 2
Abbruchbaustelle 3
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Der schwedische Möbelkonzern IKEA wird im Jahre 2019 am Weinweg in Karlsruhe ein neues Einrichtungshaus eröffnen. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, muss das etwa 30.000 Quadratmeter große Gelände, auf dem das Möbelhaus errichtet werden soll, zunächst entsprechend vorbereitet werden. Die Firma Oettinger GmbH aus Karlsruhe ist dabei mit dem Abbruch beauftragt. Im Rahmen dessen ist es notwendig, bestehende Gebäudestrukturen zu beseitigen, eine Kampfmittelsondierung vorzunehmen sowie die vorhandenen Altlasten zu untersuchen und fachgerecht zu entsorgen. Erst kürzlich stellte sich dabei heraus: Die Verunreinigung des Geländes ist stärker als ursprünglich von den Bauherren angenommen.

Als Highlight der diesjährigen Vorlesung „Umwelt- und recyclinggerechte Demontage von Bauwerken“ besichtigten am 21. Juni 2017 insgesamt 17 Masterstudierende, zwei Betreuer sowie Herr Professor Gentes die Abbruchbaustelle für das geplante Möbelhaus IKEA. (Bild1) Den Besuchern bot sich dabei vor Ort nicht nur die Möglichkeit dem Baustellengeschehen beizuwohnen, sondern ebenso unter Anleitung des Geschäftsführers, Herr Robert Oettinger, mit den Abbruchgeräten zu hantieren (Bild 2). Zum Zeitpunkt der Exkursion waren vormals bestehende Gebäudestrukturen vor Ort bereits abgebrochen, die Kampfmittelsondierung sowie die Entfernung vorhandener Altlasten war hingegen in vollem Gange und konnte im Rahmen der Exkursion verfolgt werden.

Den Studierenden und Institutsangehörigen eröffnete die Besichtigung lehrreiche Einblicke in den Abbruch sowie die Geländevorbereitung zukünftiger Neubau. Für die Möglichkeit der Baustellenbesichtigung sowie für das Engagement vor Ort bedankt sich das Institut herzlich bei der Oettinger GmbH.


Pfingstexkursion 2017

Teilnehmer der Pfingstexkursion 2017
Größte Hochbaustelle der Schweiz "The Circle"
Turbinen und Generator des Pumpspeicherkraftwerks Linth-Limmern
Tunnel Rastatt Eingang Nord

Die Pfingstexkursion des TMB mit 26 Studierenden, zwei Betreuern sowie Professor Haghsheno führte dieses Jahr vom 06.06. bis 09.06. in den Schweizer Alpenraum. Die Exkursionsfahrt startete am ersten Tag am TMB in Karlsruhe. Auf dem Weg nach Zürich wurden im Großraum Stuttgart drei Baustellen zur Besichtigung angefahren. Die erste Baustelle war die neue Campuszentrale der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe in Kornwestheim. Diese befindet sich aktuell im Ausbau  und konnte von den Studierenden in einer ausführlichen Führung unter der Leitung von Mitarbeitern eines der ausführenden Unternehmen angesehen werden. Im Anschluss wurde ein Bürogebäude im Rohbau des Daimler AG Werks Sindelfingen besichtigt. Hierbei handelt es sich um einen Neubau mit acht Obergeschossen, einer Werkstatt im Erd- und Zwischengeschoss und einem Untergeschoss mit 200 Tiefgaragenplätzen. Den Abschluss des ersten Exkursionstags bildete die Besichtigung des Thyssenkrupp-Aufzugtestturms in Rottweil. Dieser wurde allein dafür errichtet, in zwölf Aufzugsschächten neuartige Aufzüge mit einer Höhe von bis zu 220 m zu testen.

Am zweiten Exkursionstag hatten die Studierenden die besondere Gelegenheit eine Tunnelbohrmaschine (TBM) im Einsatz zu betrachten. Für die Autobahn A2 (Schweiz) wird derzeit zwischen Eptingen und Hägendorf parallel zum Belchentunnel ein Sanierungstunnel mit einer Herrenknecht-TBM erstellt. Bei der äußerst eindrucksvollen Besichtigung wurde der Sanierungstunnel begangen und die TBM sowie viele weitere Baumaschinen unter laufendem Betrieb besichtigt. Anschließend  ging es weiter zum Flughafen Zürich (Kloten). Dort fandeine Führung durch die Hangars der SR Technic statt. Die SR Technic, ursprünglich ein Tochterunternehmen der Air Suisse, hat sich darauf spezialisiert, Personenflugzeuge zu warten und zu prüfen. Der zweite Exkursionstag wurde dann mit einer Stadtführung durch Zürich abgeschlossen.

Der dritte Exkursionstag begann mit der Besichtigung der aktuell größten Hochbaustelle der Schweiz. Am Zürcher Flughafen wird ein Dienstleistungszentrum mit dem Namen „The Circle“ errichtet, das ein geschätztes Bauvolumen von 1 Milliarde Franken hat. Hierbei handelt es sich um den Bau von Immobilien, die an unterschiedliche Unternehmen der Branchen Hotellerie, Gesundheit und Einzelhandel vermietet werden. Aufgrund der Nähe zum Flughafen gab es für die Baustelleneinrichtungen besondere Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel vorgegebene Kranhöhen. Im Anschluss an diese Baustelle führte die Exkursion die Studierenden in den Kanton Glarus ins Alpenmassiv. Dort wurde das vorhandene Pumpspeicherkraftwerk um 1000 MW installierter Leistung erweitert und ist nun eines der größten Pumpspeicherkraftwerke der Schweiz. Hierfür wurde die längste Staumauer (1 km) der Schweiz auf einer Höhe von über 2000 müNN gebaut.

Am vierten und letzten Exkursionstag fand eine Werksbesichtigung der Herrenknecht AG in Schwanau statt. Der Tunnelbohrmaschinenhersteller ist Marktführer seiner Branche und produziert die größten Tunnelvortriebsmaschinen der Welt. Bei der Besichtigung wurde die Produktionsstraße dieser Maschinen begangen. Der praktische Einsatz der TBM wurde bei der letzten Exkursionsbesichtigung, dem Tunnel Rastatt, veranschaulicht. Zwischen Karlsruhe und Basel werden für den Schienenverkehr Teilstrecken neu-  und ausgebaut, um die Streckenkapazität zu erhöhen. Hierzu wird das Stadtgebiet Rastatt auf einer Strecke von 4270 m untertunnelt. Abschließend ging es nach vier äußerst lehrreichen und eindrucksvollen Besichtigungen zurück nach Karlsruhe.

Das TMB bedankt sich bei allen Personen und Unternehmen, die durch ihr Engagement vor Ort oder ihre finanzielle Unterstützung diese Pfingstexkursion ermöglicht haben.


Tag der offenen Tür am 24.06.2017

Effektvoll

Effektvoll am KIT. Forschung, Lehre und Innovation zum Anfassen: Am 24. Juni 2017 macht das KIT an seinem Campus Nord in Eggenstein-Leopoldshafen die Faszination Wissenschaft erlebbar. Auch Professor Dr.-Ing. Sascha Gentes wird um 16 Uhr mit seinen Beitrag "Konventioneller und kerntechnischer Rückbau - wohin mit dem Abfall?" (Geb 640, Seminarraum 0-167) zum spannenden Programm dieser Veranstaltung beitragen.

Vorankündigung

Das KIT ist bei der IGLC Konferenz 2017 auf Kreta mit fünf Beiträgen durch Herrn Prof. Haghsheno und die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Janosch Dlouhy und Marco Binninger vertreten.

Rückbau ist Thema beim Fachforum Energie des Tagesspiegels am 01.06.2017

Am 01.06.2017 lud die Zeitung „Der Tagesspiegel“, mit Unterstützung der EnBW, zum „Fachforum Energie“ mit dem Thema „Abgeschaltet und jetzt? Perspektiven für den Rückbau von Kernkraftwerken“ nach Berlin ein.

Unter prominenten Vertretern aus der Industrie, Politik, Forschungs- und Universitätseinrichtungen, war Herr Prof. Dr. Sascha Gentes als Keynote-Speaker und Vertreter der Wissenschaft in einer daran anschließenden Paneldiskussion eingeladen. In seinem dreißig-minütigen Vortrag stellte Prof. Gentes aktuelle Forschungs- und Lehraktivitäten des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) im Bereich Rückbau konventioneller und kerntechnischer Bauwerke vor. Darauf folgte ein lebendiger und informativer Austausch mit Herrn Dr. Hans-Josef Zimmer (Technikvorstand, EnBW), Frau Dr. Herlind Gundelach MdB (Bundestagsabgeordnete) sowie Herrn Jürgen Trittin MdB (Bundesumweltminister a.D.) über die Zukunftsperspektiven der Branche, aktuelle Herausforderungen sowie Lösungsansätze aus den unterschiedlich vertretenen Perspektiven.

Die besondere Bedeutung der Forschung und Lehre im Bereich Rückbau am KIT hob entsprechend Frau Rita Schwarzelühr-Sutter MdB (Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) anschließend in ihrem Keynote-Beitrag nochmal explizit hervor.


"Best Paper Award" der KONTEC2017 geht an das KIT

Am 22.-24.03.2017 fand die größte Tagung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen KONTEC 2017 statt, die alle zwei Jahre in Dresden abgehalten wird. Von den über hundert Vorträgen und Posterbeiträgen der Tagung, war auch in diesem Jahr das KIT stark vertreten, unter anderem mit drei Plenarvorträgen. In diesem Rahmen wurde Frau Dipl.-Phys. Carla-Olivia Krauß vom Institut für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) mit dem "Best Paper Award" ausgezeichnet. Der Beitrag befasst sich mit der Thematik "Verbesserung eines Separationsverfahrens zur Behandlung des Sekundärabfalls der Wasser-Abrasiv-Suspensions-Schneidtechnik", welches am KIT im Rahmen eines BMBF Forschungsvorhaben „MASK“ durch das TMB sowie das Institut für Nukleare Entsorgung (INE) bearbeitet wird.


On-Site Lecture Milaneo, Stuttgart

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Führung durch den Gebäudekomplex des Milaneo
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Gruppenbild Milaneo
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Übergabe des badischen Mitbringsels von Prof. Dr. Lennerts an Herr Lentzler

Am Dienstag, den 16.05.2017, fand im Rahmen der Mastermodule „Nachhaltigkeit im Immobilienmanagement" und „Real Estate Management“ eine On-Site Lecture im Shoppingcenter Milaneo in Stuttgart statt. Wir, die teilnehmenden Studierenden hatten uns bereits teilweise intensiv, je nach Studienfortschritt, mit den Themen Projektentwicklung und Facility Management auseinander gesetzt.
Im direkten Austausch mit der Betreibergesellschaft ECE, welche europaweit als Marktführer im Bereich Shoppingcenter gilt, erhielten wir äußerst spannende Vorträge zur Entstehung und Planung von Shopping Centern. Zuerst stellte uns die Center Managerin, Frau Andrea Poul, die Entstehung und Eröffnung des Milaneo dar, welche von ihr begleitet und durchgeführt wurde. Das Image des Shoppingcenters wurde durch das Projekt Stuttgart 21, den Umbau des Kopfbahnhofs in einen Durchgangsbahnhof in unmittelbarer Nähe, negativ überschattet. Unter diesen Umständen ein Shoppingcenter zu eröffnen und den Imagewandel zu vollziehen ist eine schwierige Aufgabe, welche Frau Poul ausgezeichnet gelöst hat wie Zahlen belegen. Den zweiten Vortrag hielt Herr Markus Lentzler, MD der „Architecture & Construction“ Abteilung der ECE. Dieser ging intensiv auf die Themen Projektentwicklung und Planung von Shoppingcentern ein und gab diverse Beispiele zu den jeweiligen Herausforderungen unterschiedlicher Projekte. Er stellte insbesondere die Wichtigkeit von Design und die Schaffung eines Verweilortes eines solchen Centers heraus. Es sei in der heutigen Zeit wichtiger, eine Wohlfühlatmosphäre und dadurch einen Aufenthaltsort für Menschen zu schaffen als lediglich einen Betonbau hochzuziehen.

In einem anschließenden Rundgang wurde das Ergebnis der vorher vorgestellten Designüberlegungen deutlich. Der technische Leiter führe die Gruppe durch den Gebäudekomplex und machte dabei auf die technischen Besonderheiten und Herausforderungen im Facility Management aufmerksam. Uns wurde On-Site aufgezeigt, dass nicht nur die Lage in der Nähe des Stuttgarter Hauptbahnhofs zukunftsorientiert und nachhaltig gewählt wurde, sondern auch, dass die Theorie innovativen Designs erfolgreich umgesetzt wurde. Hierbei wurde die typische Kaufhausatmosphäre unterbrochen und durch ein einladendes Design, Sitzmöglichkeiten in abgetrennten Bereichen und einen integrierten Spielplatz im Gebäude.


Das Shoppingcenter Milaneo zeichnet sich dadurch aus, dass es im Zentrum des Europaviertels gebaut wurde, umgeben von Bürokomplexen, diversen Hotels und einem kompletten Wohnkomplex auf dem Dach. Diese strategische Anordnung sorgt für einen permanenten Kundenstrom aus den umliegenden Gebäuden. Zudem wurde selbst der Platz zwischen dem Milaneo und der Stadtbibliothek mit Liegestühlen des Shoppingcenters ausgestattet, um den Menschen einen Ruhepol zu bieten.

Das Center erhielt die Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) und 2013 den MIPIM Award der Kategorie „Best Futura Mega Project" 2013 und gehört damit zu den Vorzeigeobjekten der ECE Gruppe.

Das Institut bedankt sich herzlich bei der ECE für die interessante und informative Veranstaltung und Gastfreundschaft. Die Studierenden der Mastermodule „Nachhaltigkeit im Immobilienmanagement" und „Real Estate Management“ bedanken sich darüber hinaus auch herzlich bei Herrn Prof. Dr. Lennerts und Herrn Dr. Adams, die die On-Site Lecture organsiert und möglich gemacht haben. Falls diese Veranstaltung nochmals angeboten werden sollte, können wir sie nur empfehlen.


Zwei Abschlussarbeiten des Instituts erhalten Förderpreise der DGA-Bau

v.l.n.r: Prof. Dr. Shervin Haghsheno, Julian Jonath, Ana Miguel, Prof. Dr. Claus-Jürgen Diederichs (Vorsitzender der DGA Bau)

Am 31. März 2017 wurden im Rahmen des. 3. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Außergerichtliche Streitbeilegung im Bauwesen e.V. (DGA-Bau) erstmals die DGA-Bau Förderpreise vergeben. Hierbei werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Außergerichtliche Streitbeilegung und zum Konfliktmanagement im Bauwesen prämiert.

In der Kategorie "Masterarbeiten" wurde der Preis an Frau Ana Miguel für Ihre Arbeit zum Thema "Analyse und Bewertung der Nachfrage nach außergerichtlicher Konfliktlösung im Bauwesen" vergeben. In der Kategorie "Bachelorarbeiten" erhielt Frau Juliane Jonath den Preis für Ihre Arbeit zum Thema "Studie zu Geschichte, Einsatzbereichen und Erfahrungswerten mit dem Konfliktlösungsverfahren Adjudikation bei Konflikten in der Bauwirtschaft".

Professor Shervin Haghsheno, der ebenfalls am Kongress teilnahm, gratulierte beiden zu dieser besonderen Auszeichnung: "Ich freue mich sehr, dass die hervorragenden Leistungen von Frau Miguel und Frau Jonath durch diese Preisverleihung eine besondere Würdigung erfahren. Dass das Institut bei den Förderpreisen in gleich zwei Kategorien vertreten ist, unterstreicht die Qualität unserer Forschungsarbeit auf dem Gebiet des Konfliktmanagements in der Bau- und Immobilienwirtschaft". Beide Preise sind mit einem Preisgeld von jeweils 1.000 € dotiert.


2. Partnertag Lean Construction am TMB

Der zweite Lean Construction Partnertag am Institut für Technologie und Management im Baubetrieb des KIT fand am 21.02.2017 statt. Das Ziel des Partnertags ist es die Forschung- und Praxistätigkeiten miteinander verschmelzen zu lassen. Rund 20 Teilnehmer von über zehn Partnerunternehmen aus der Wirtschaft haben an der Veranstaltung teilgenommen.

Die Studierenden präsentierten in einem fünf minütigen Elevator-Pitch die Ergebnisse der Forschungsarbeit und luden dann zu einer 10-minütigen thematischen Diskussionsrunde ein. An den anschließenden Marktständen im Forum gab es die Möglichkeit eines vertieften Austauschs und direktem Feedback zu den wissenschaftlichen Arbeiten. Durch die entspannte und aufgelockerte Atmosphäre an diesem Tag ergaben sich neue Möglichkeiten des gegenseitigen Kennenlernens und des Kontaktaustausches zwischen Studierenden, Vertretern der Wirtschaft und der Universität.

Die Erkenntnisse aus dem wiederholt sehr überzeugenden Format zeigen, das das Interesse an dem Thema Lean Construction in Wirtschaft und Forschung wachsend ist.   

Das TMB bedankt sich bei seinen Partnerunternehmen, welche mit Ihrer offenen Haltung die rege Diskussion entfacht haben. Ebenso gilt ein besonderes Lob den engagierten Studierenden die durch eine sehr gelungene Organisation einen reibungsfreien Ablauf ermöglichten.

Das Team Lean freut sich darauf auch im nächsten Jahr zahlreiche Teilnehmer begrüßen zu dürfen.

Wettbewerb Auf IT gebaut - 1. Preis in der Kategorie Baubetriebswirtschaft geht an Masterarbeit des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb

v.l.n.r.: Wolfgang Pollety, Prof. Dr. Joaquin Diaz, Dominik Steuer, Staatssekräterin Iris Gleicke, Klaus Pöllath
v.l.n.r.: Roland Jung, Dominik Steuer, Prof. Dr. Shervin Haghsheno, Svenja Oprach, Dr. Jochen Wagner

Am 17. Januar 2017 wurden die Preise des Wettbewerbs "Auf IT gebaut" von Iris Gleicke, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, im Rahmen der Fachmesse BAU in München überreicht. Im zweiten Jahr in Folge wurde bei diesem Wettbewerb eine Masterarbeit des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) prämiert. 

Aus über 50 eingereichten Arbeiten erhielt die Arbeit von Herrn Dominik Steuer, der seit dem Ende seines Studiums bei der BMW AG tätig ist, den 1. Preis in der Kategorie Baubetriebswirtschaft. Das Thema der Arbeit lautete "Smart Data im Bauprozess". Die Arbeit erhielt zugleich den Sonderpreis der Ed. Züblin AG als Hauptförderer des Wettbewerbs. Professor Shervin Haghsheno, der ebenfalls an der Preisverleihung teilnahm, würdigte die Arbeit als einen wichtigen Beitrag zur Forschung am TMB auf den Themengebieten Lean Construction und Digitalisierung im Bauwesen. Die prämierte Arbeit wurde von Marco Binninger und Janosch Dlouhy vom TMB betreut.

Mit dem bundesweiten Wettbewerb, der seit 2002 in jedem Jahr durchgeführt wird, soll der Einsatz von innovativen und praxisrelevanten Informationstechnologien in der Bauwirtschaft gefördert werden. Er dient als Plattform und Motivation für die Entwicklung und Präsentation neuer Ideen. Darüber hinaus soll der Wettbewerb aufzeigen, dass die Bauwirtschaft eine moderne und technikorientierte Branche ist, die jungen Menschen Zukunftsperspektiven bietet. Der Wettbewerb geht auf eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und den Sozialpartnern der Bauwirtschaft zurück.


Außergewöhnliche Onsite Lecture in den ViDia Kliniken

Die Besichtigung des Betriebs von Krankenhäusern ist ein jährliches Highlight des "Facility Management im Krankenhaus"-Moduls
NeubauVidia
Neubau der ViDia-Kliniken
Krankenhausapotheke
Abläufe und Arbeitsprozesse in der Krankenhausapotheke
OP
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Seit Jahren Tradition: Die Studierenden des Schwerpunktmoduls "Facility Management im Krankenhaus" erhalten jedes Jahr die Gelegenheit Krankenhäuser zu besichtigen. Die Begehungen sind dabei mehr als reines Schauen: Dank der hervoragenden Zusammenarbeit mit unseren Partnern gelingt ein tiefer Einblick in die Prozesse und Arbeitsläufe. Den Studierenden wird anhand verschiedener Einheiten im Krankenhaus die nicht zu unterschätzende Relevanz von vorausschauender Bauplanung und ständiger Optimierung im Betrieb näher gebracht.

Die erste Onsite Lecture des Wintersemester 2016/2017 fand am 11. Januar 2017 statt. Ziel waren die "ViDia – Christliche Kliniken Karlsruhe", die 2016 aus der Fusion von St. Vincentius-Kliniken und dem Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe Rüppurr entstanden. Besichtigt wurden die Standorte Steinhäuserstraße und Südendstraße, sowie die Baustelle des Neubaus an der Steinhäuserstraße (siehe Bild links).

Begonnen wurde die Lecture mit einem Vortrag des Vorstandsvorsitzenden der St. Vincentius-Kliniken gAG Karlsruhe, Hernn Richard Wentges. Dieser schilderte den Teilnehmern die Geschichte der Kliniken, mit Bezug auf den Bau der einzelnen Standorte, beginnend mit der Gründung des St. Vincentius-Vereins e.V. im Jahr 1851. Dabei nahm er Bezug auf die Auswahl der unterschiedlichen Standorte im Laufe der Zeit, und die baulichen Gegebenheiten die zu jedem Zeitpunkt, die sich als Konsequenz herausbildeten. Beendet wurde der Vortrag mit Status Quo und Zukunftsausblick:

Die St. Vincentius-Kliniken sind aufgrund Ihrer Geschichte auf zwei Standorte aufgeteilt: Die Südendstraße und die Steinhäuserstraße. Dies führt u.a. aus logistischen Gründen zu erhöhten Kosten. Die Gebäude sind größtenteils alt und etappenweise gebaut worden. Aufgrund mangelnder Platzverhältnisse beim Bau und unterschiedlicher Rahmenbedingungen bei der Gestaltung von Krankenhäusern im Laufe der Jahrzehnte gelten viele Gebäudetrakte als zu beengt und nicht optimal zu betreiben. Die schnelle technische Entwicklung in der Medizin lässt Einrichtungen technisch schnell altern.

Ein Glück, dass die St. Vincentius-Kliniken bereits seit 2011 Überlegungen zu einem Neubau angestellt haben. Dieser wird das 1973 errichtete Gebäude an der Steinhäuserstraße voraussichtlich ab 2019 ersetzen.

Ein weiteres Thema war die Fusion der St. Vincentius-Kliniken und dem Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe Rüppurr. Insbesondere die Änderungen der Neubauplanungen infolge der Fusion waren Thema einer angeregten Diskussion. Herr Wentges erläuterte der versammelten Gruppe, wie durch den Umzug von Stationen mit wenigen Verknüpfungen zu anderen Einheiten, eine Umplanung gelingen konnte, ohne das Betriebskonzept auf den Kopf zu stellen.

Anschließend wurden die Studierenden von Herrn Wentges und Herrn Dipl. Ing. Rainer Magenreuter, Leiter der Abteilung Planung, Bau und Technik, über die Baustelle an der Steinhäuserstrßae geführt. Fokus von Diskussion und Fragen: Baugrubenumschließung und Unterwasserbetonsohle. Laut Herr Magenreuter reicht das Gebäude bis 2m unter den Grundwasserstand. Eine Grundwasserabsenkung kam aufgrund von Bedenken zu Schadstoffen nicht in Frage. Bleib die Frage wieso das Gebäude überhaupt so tief reicht: Herr Magenreuter antwortete, ansonsten hätte der Flächenbedarf erfordert höher zubauen. In dem Fall wäre das Gebäude als Hochhaus klassifiziert worden, mit allen Konsequenzen für Bau und Betrieb.

Am Nachmittag besuchte die Exkursion den Standort Südendstraße: Hier wurde schließlich mehr Wert auf erleben gelegt und es wurde außergewöhnlich. Begonnen wurde die Besichtigung mit einer Einführung in die Apothekendienste im Krankenhaus, bauliche Voraussetzungen und Prozesse. Die Apotheke in der Südendstraße befindet sich in einem Anbau, der aufgrund der bereits bestehenden Bebauung länglich ausgefallen ist. Die Form des Baus erfordert auch lange Wege. Dennoch bestand genug Platz um moderne Technik einzubauen. Geschah die Kom­mis­si­o­nie­rung von Arzneimitteln vor einigen Jahren noch händisch, ist nun eine halbautomatische Anlage eingebaut. Es wurde demonstriert wie mit elektronischen Bestellvorgängen, Schrägregalen und einer Kom­mis­si­o­nie­rungsanlage der Aufwand zur Bereitstellung aller erforderlichen Mittel um ein vielfaches reduziert werden kann. Auch Thema war die Sortierung von Lagerbeständen: Statt einer alphabetischen Sortierung sind die Mittel nach Häufigkeit der Verwendung in Klassen eingeteilt. Jede dieser Klassen wiederrum alphabetisch. Dies erlaubt ein schnelleres auffinden der Mittel.

Im Schnelldurchlauf wurde die Radiologie vorgestellt. Geräte, Arbeitsräume und Prozesse sowie Anwendungsgebiete wurden praxinah demonstriert. Darunter Mammographie, verschiedene weitere Röntgengeräte und ein Kernspintomograph.

Als vorletztes Ziel durften die Studierenden OP-Säle besichtigen. Nach Einschleusung, inklusive umziehen und desinfizieren der Hände, durften die Säle besichtigt werden. Besonderer Fokus lag auf dem neuesten Saal. Durch die Beobachtung von Operationen wurde erkennbar, wie stark technisiert medizinische Eingriffe heutzutage sind und wie wichtig eine organisierte Bewirtschaftung für reibungslose Abläufe ist.

Abschluss der Veranstaltung war ein Besuch der Intensivstation. Hier aus bautechnischer Sicht vor allem interessant die modulare Errichtungsweise. Der halbkreisfrömige Anbau wurde in tortenstückförmigen Modulen innerhalb weniger Monate zusammengesetzt. Aus Sicht des Betriebes wurde das Augenmerk an dieser Station auf die papierlose Dokumentation inklusive sicherer Realisierung, Vorhaltung von Arbeitsplätzen und Reinigung gelegt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei der ViDia für das hochinteressante und ausführliche Programm!


Fachzeitschrift berichtet

Cover der Zeitschrift "Management & Krankenhaus"
Cover der Ausgabe 12/2016

In der aktuellen Ausgabe des Magazins „Management & Krankenhaus – Zeitung für Entscheider im Gesundheitswesen“ ist ein Artikel zum Thema „Mehr Energiebewusstsein für Krankenhausimmobilien“ von Herr Prof. Dr. –Ing. Kunibert Lennerts erschienen (Ausgabe 12/2016, Seite 27).

Mehr dazu:

http://www.management-krankenhaus.de/


Prof. Dr.-Ing. Sascha Gentes spricht in den Tagesthemen vom 06.12.2016

Prof. Dr.Ing. Sascha Gentes spricjt von 5:44 bis 7:10.

Link zum Beitrag.

Sprengtechnikexkursion 2016

Im Rahmen der Vorlesung „Tunnelbau und Sprengtechnik“ innerhalb des Schwerpunktmoduls „Vertiefende Baubetriebstechnik“ fand am 21. November 2016 die alljährliche Exkursion in den Steinbruch Nußloch der HeidelbergCement AG statt.

Die insgesamt 15 Teilnehmer wurden zunächst direkt auf das Sprengfeld geführt, um bei der Befüllung eines der 12 Bohrlöcher mit Sprengstoff zuzusehen. Die anschließende Gewinnungssprengung des Muschelkalksteins konnte dann mit ausreichendem Sicherheitsabstand zum Sprengfeld eindrucksvoll beobachtet werden.

Für die organisatorische Unterstützung und die ausführlichen Erklärungen bedanken sich alle Exkursionsteilnehmer recht herzlich bei Herrn Matz und den Mitarbeitern der HeidelbergCement AG, allen voran Herrn Schöne.


Energie im Dialog: Podiumsdiskussion mit Prof. Sascha Gentes

18.11.2016: Unter dem Titel ‚Rückbau in Deutschland – Chancen, Herausforderung, Akzeptanz‘ fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‚Energie im Dialog‘ des Deutschen Atomforums am 9. November 2016 im Atrium der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema Rückbau statt, an der Professor Sascha Gentes, Institutsleiter für Technologie und Management im Baubetrieb und Vertreter des Kompetenzzentrums Rückbau am KIT, teilnahm (im Foto ganz rechts). Sascha Gentes ging insbesondere auf die am KIT durchgeführte Lehre und Forschung zu innovativen Rückbautechnologien ein und illustrierte seine Ausführungen anhand praktischer Beispiele und Industriekooperationen. Das Format „Energie im Dialog“ bietet Entscheidungsträgern und Experten aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft ein Forum, sich offen und sachlich über aktuelle Themen rund um die Kernenergie und Kerntechnik auszutauschen (siehe Link).


Neues Patent: Vorrichtung zum Abtragen von Bauwerkstoff

Patenturkunde
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Im August 2016 wurde die Erfindung "Vorrichtung zum Abtragen von Bauwerkstoff" von Herrn Steffen Reinhardt, Bereich Rückbau konventioneller und kerntechnischer Bauwerke, im Rahmen des Forschungsprojektes DefAhS, zusammen mit der Herrenknecht AG und der Kraftanlage Heidelberg GmbH zum Patent angemeldet. Die Erteilung des Patents mit der Nummer 10 2015 114 122 wurde am 10.11.2016 veröffentlicht.


Bachelorarbeit am TMB erhält Auszeichnung beim Implenia Award​ 2016

Herr Quirin Kitzmann wurde für seine am Institut für Technologie und Management im Baubetrieb erstellte Bachelorarbeit mit dem Implenia Award 2016 ausgezeichnet. Am 10. und 11. November fand die Preisverleihung in Berlin statt.


Forschungsgruppe am TMB entwickelt Lernsimulation zur Vermittlung von Lean Construction

Das „Team Lean“ am Institut für Technologie und Management im Baubetrieb hat eine Lernsimulationzur Schulung der Prinzipien von Lean Construction und der Methode Taktplanung und -steuerung entwickelt. In Kooperation mit der BMW AG wurde ein reales Projekt aus Brasilien maßstabsgetreu verkleinert. Die Lernsimulation ist bereits fester Bestandteil in Schulungsprogrammen von Unternehmen und wurde in die Lehre am TMB integriert.


Zwei Arbeiten am TMB mit GLCI Förderpreisen ausgezeichnet

Das German Lean Construction Institute (GLCI) verlieh am 25. Oktober 2016 im Rahmen der 2. GLCI-Konferenz erstmals Förderpreise für herausragende akademische Abschlussarbeiten auf dem Gebiet des Lean Construction. Die GLCI Förderpreise werden in den drei Kategorien „Dissertationen“, „Master-/Diplomarbeiten“ und „Bachelorarbeiten“ verliehen und haben das Ziel, das Interesse von Wissenschaftlern sowie des akademischen Nachwuchses am Themengebiet Lean Construction zu stärken und wissenschaftlich hochwertige Arbeiten in diesem Bereich zu würdigen. Die eingereichten Arbeiten wurden von einer hochrangig besetzten Fachjury aus Wissenschaftlern, die zugleich Mitglieder des GLCI sind, begutachtet. Als diesjährige Preisträger wurden Herr Dr. Gernot Hickethier für seine Dissertation sowie Frau Svenja Oprach und Herr Arne Immel, jeweils für Ihre Masterarbeiten, mit den GLCI Förderpreisen ausgezeichnet. Die GLCI Förderpreise werden zukünftig jährlich verliehen. Insgesamt stellt das GLCI für die Preise jährlich ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung. Aus Sicht des TMB war es besonders erfreulich, dass mit Herrn Dr. Hickethier und Frau Oprach zwei Absolventen des TMB für Ihre am Institut angefertigten Arbeiten ausgezeichnet wurden.

Mitglieder der Fachjury und Preisträger der GLCI-Förderpreise (v.l.n.r.): Prof. Dr. Peter Racky, Prof. Dr. Fritz Berner, Dr. Gernot Hickethier, Svenja Oprach, Arne Immel, Prof. Dr. Michael Engler, Prof. Dr. Siri Krauß, Prof. Dr. Michael Korn, Prof. Dr. Shervin Haghsheno

2. GLCI-Konferenz findet großen Zuspruch

Am 25. Oktober 2016 fand die zweite jährliche Konferenz des German Lean Construction Institute (GLCI) in Frankfurt am Main statt. Mit über 270 Anmeldungen stieß die GLCI-Konferenz auch in diesem Jahr auf sehr großes Interesse. Neben Vertretern von bauausführenden Unternehmen, nahmen auch zahlreiche Vertreter aus Bauherrenorganisationen, Planungsunternehmen, Beratungsgesellschaften und wissenschaftlichen Institutionen an der Konferenz teil. Auch in diesem Jahr gaben die Referenten aus unterschiedlichen Perspektiven einen Einblick in ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Methoden und Werkzeugen des Lean Construction. Zugleich konnten die Teilnehmer einen sehr guten Überblick über verschiedene Einsatzmöglichkeiten erhalten. Das Themenspektrum reichte von Erfahrungen von Bauherren mit Lean Construction Management und dem Einsatz des kooperativen Vertragsmodells „Project Alliancing“, über Erfahrungen mit „Lean Transformation“ und der Implementierung von Bauproduktionssystemen auf Unternehmensebene bis hin zu Vorträgen über den konkreten Einsatz von Methoden des Lean Construction, wie die Taktplanung- und steuerung sowie das „Last Planner System“. Ein Vortrag beleuchtete zudem die Synergien zwischen dem Management-Ansatz Lean Construction und der Methode Building Information Modeling (BIM).

Professor Shervin Haghsheno, Vorsitzender des Vorstands des GLCI, zog ein positives Fazit im Hinblick auf die diesjährige Konferenz: „Erneut ist es gelungen mit der GLCI-Konferenz neben einem breiten Spektrum von interessanten Fachvorträgen eine hervorragende Plattform für die Vernetzung und den Austausch in der Lean Construction Community anzubieten. Wir werden für die Konferenz im nächsten Jahr das Format weiterentwickeln und legen weiterhin großen Wert darauf, dass die Zusammenkunft bei den Veranstaltungen des GLCI von einem Geist der Neugier, Offenheit und Lernbereitschaft geprägt ist.“ Die dritte GLCI-Konferenz im kommenden Jahr wird am 10. Oktober 2017 in Frankfurt am Main stattfinden. Erstmals wird hierbei ein „Call for Presentation“ durchgeführt werden, bei dem Vorschläge für Vorträge und damit Beiträge für die Gestaltung des Programms eingereicht werden können. Professor Haghsheno ermunterte die Teilnehmer an der Programmgestaltung mitzuwirken: „Wir erhoffen uns dadurch, dass noch mehr Berichte über konkrete Praxisumsetzungen aus dem Blickwinkel der verschiedenen Projektbeteiligten zum Bestandteil des Programms werden.“ Erstmals wurden in diesem Jahr im Rahmen der GLCI-Konferenz auch die GLCI Förderpreise für herausragende akademische Abschlussarbeiten auf dem Gebiet des Lean Construction verliehen. In diesem Jahr erhielten eine Dissertation und zwei Masterarbeiten eine Auszeichnung.

VDI Fachkonferenz "Rückbau konventioneller Kraftwerke" 2016

Professor Dr.-Ing. Sascha Gentes leitet die VDI Fachkonferenz "Rückbau konventioneller Kraftwerke" 2016. Hierbei trägt er auch mit einem Vortrag "Rückbau- und Entsorgungsmanagement - Bauingenieur vs. Abfallmanagement" zum Programm bei.

 

 

Neues Modul Building Information Modeling (BIM) erfolgreich eingeführt.

Im vergangenen Sommersemester wurde am TMB erstmalig das Mastermodul Building Information Modeling angeboten. Dabei erlangten die Studierenden ein tiefergehendes Verständnis für die Methode BIM im Allgemeinen, zum Stand in Deutschland und im internationalen Vergleich sowie aus Sicht der einzelnen Projektbeteiligten. Neben Schulungen in der Modellierungssoftware Revit (Hr. Mattes, Bytes&Building) und der AVA-Software iTWO (Hr. Müller, RIB) bekamen die Studierenden relevante Praxiseindrücke durch Vorträge über die BIM-Anwendung bei Planern (Hr. Kahl, AS&P), Bauunternehmen (Hr. Brandmann, Wolff&Müller) sowie Beratern (Hr. Dr. Hovestadt, digitals bauen). Abgerundet wurden die externen Vorträge durch eine virtuelle Begehung der in Revit erstellten Gebäude (Hr. Goldshteyn, ALLVR). Prüfungsleistung des Moduls war eine Projektarbeit. Die Studierenden modellierten in Kleingruppen ein Bürogebäude. Anhand einer Verknüpfung des Gebäudedatenmodells zur AVA-Software wurde in einem weiteren Schritt ein Leistungsverzeichnis erzeugt und ein Angebot kalkuliert. Die Ergebnisse der Projektarbeit wurden in einer schriftlichen Ausarbeitung und einer Präsentation von den Gruppen vorgestellt. Das TMB bedankt sich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei den Gastdozenten für ihre Beiträge.
Einige ausgewählte Gruppenergebnisse finden sich auf den Fotos und Videos.

 

IGLC 2016 in Boston

Wahl von Professor Shervin Haghsheno in das Präsidium des Instituts der Deutschen Immobilienwirtschaft (iddiw)

iddiw-Präsidium (v.l.n.r.): Haghsheno, Goepfert, Rutz, Herr, Pfnür, Fedele, Hardebusch und Zeller (fehlend: Kilb)

Frankfurt am Main, 19. Juli 2016 – Das Institut der Deutschen Immobilienwirtschaft e.V. (iddiw) hat in seiner Mitgliederversammlung Dr. Thomas Herr, den Geschäftsführer des technischen Immobiliendienstleister VALTEQ, einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Er folgt Prof. Dr. Nico B. Rottke, Partner von Ernst & Young Real Estate, der nach vier Jahren Amtszeit die Präsidentschaft weitergegeben hat. Dr. Thomas Herr dankte dem scheidenden Präsidenten für seine geleistete Arbeit und betonte in seiner Bewerbungsrede: „Die Immobilienwirtschaft lebt von klugen und spannenden Köpfen und ihre Ideen die umgesetzt werden. Ich will diese zusammenbringen und Themen finden, die Wirkung haben.“ So will der neue Präsident beispielsweise eine eigene Social Media Strategie entwickeln, um die Wirkung der entwickelten Ideen zu erhöhen. „Das iddiw versteht sich als Think Tank aus Immobilienwirtschaft, -wissenschaft, Politik und Gesellschaft“, ergänzt Dr. Thomas Herr, „deshalb bin ich Stolz, dass wir diese Professionen auch in unserem Präsidium abbilden konnten“.

So bleiben Prof. Dr. Alexander Gopefert, Partner bei Noerr LLP, Vizepräsident und Carsten Rutz, Vorstandsmitglied der Deutschen Reihenhaus AG, Schatzmeister. Als weitere Präsidiumsmitglieder wurden Franceso Fedele, Vorstandsvorsitzender der BF.direkt AG, Prof. Dr. Shervin Haghsheno vom Karlsruher Institut für Technologie, Christof Hardebusch, Chefredakteur des immobilienmanagers, Sascha Kilb, Partner der Drees & Sommer AG und Prof. Dr. Andreas Pfnür von der TU Darmstadt gewählt.

Das iddiw mit Sitz in Frankfurt/Main hat das Ziel die Vernetzung und den interdisziplinären Dialog zwischen Hochschulen, Unternehmen und Entscheidern der deutschen Immobilienwirtschaft und Vertretern der Öffentlichen Hand und der Politik zu stärken. Unter Einbindung der verschiedenen Verbände der Immobilienwirtschaft ist das Institut eine politisch neutrale, nicht gewinnorientierte sowie verbands- und interessenübergreifende Kommunikationsplattform der Hochschulen und der Immobilienwirtschaft gegenüber Politik, Medien, öffentlicher Hand und anderen Wirtschaftsverbänden.


Schweizer Nuklearforum am TMB

Im Rahmen der Veranstaltung "Rückbautechnologien in der Nuklearindustrie: Forschung und Anwendung" bekam das TMB am 28.07.2016 einen Besuch des Nuklearforums Schweiz. Neben einem Vortrag über die Rückbauforschung wurden die entsprechenden Versuchsaufbauten vorgeführt. Aus dieser Informationsveranstaltung am KIT (Campus Süd und Campus Nord) resultierten mehrere Berichte in Schweiter Zeitungen, z.B Neue Züricher Teutung, Le Journal du Jura, Bieler Tagblatt, Weltwoche... 

Prof. Lennerts dj`s for a good cause

Professor Lennerts am Mischpult
DJ Lennerts
Prof. Lennerts in Action
Der Dancefloor
40 Grad auf dem Dancefloor

Strong presence of the TMB at 27th BBB - Assistant - meeting

The 27th BBB-Assistant meeting of universities from Germany, Austria and Switzerland in the field of construction management, industry and technology took place from the 18th to the 20th of July 2016. The Institute for construction management of the University of Dresden welcomed 52 research associates to the trade convention.

The congress participants were received in the traditional Dülfersaal. For more than three days the participants had the possibility to present their research projects and research areas and to discuss them afterward. The participants were welcomed by the academic dean Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm. Within the trade convention, research associates of the University of the Bundeswehr München, the RWTH Aachen, the University of Stuttgart, Bochum, Weimar, the TU Graz, Vienna and the Karlsruher Institute of Technology gave presentations about current topics in the areas of construction management, economy and technology.

Overall more than six contributions were handed in by the Karlsruher Institute of Technology and released in the conference transcript. Three of the contributions were presented at the congress in terms of 20 minute presentations.


Pfingstexkursion 2016

Teilnehmer
Teilnehmer der Pfingstexkursion 2016 des TMB auf einem Modell des Systems „Feste Fahrbahn“ am Infozentrum zum VDE 8.1 in Goldisthal
Kreisverkehr
Aufgeständerter Kreisverkehr / Ausbau B88
Höhenprofil
Topographie des besuchten Streckenabschnittes des VDE 8.1
Tunnel
In einem Tunnel der besuchten Schnellbahn-Neubautrasse des VDE 8.1

Wie im Vorjahr führte die am TMB jährlich in der Woche nach Pfingsten stattfindende große Exkursion auch 2016 zu diversen für Bauingenieure interessanten Zielen in Deutschland. Mit einer Gruppe von 20 Studierenden reisten 2 Betreuer sowie Herr Professor Haghsheno vom 17. bis zum 20. Mai in die „Neuen Bundesländer“ nach Erfurt, Jena und Weimar. Als erstes Exkursionsziel gab es auf der Hinreise eine ausführliche Werksbesichtigung bei der FingerHaus GmbH in Frankenberg/Eder. FingerHaus produziert seit 1948 Fertighäuser und gilt damit als einer der Pioniere dieses Wirtschaftszweigs. Neben interessanten Einblicken in die verschiedenen Produktionsschritte wurde auch am Beispiel eines Musterhauses über die Möglichkeiten dieser Art des Bauens informiert. Den Abschluss des ersten Tages bildete dann eine Führung durch die geschichtsträchtige Innenstadt von Erfurt.

Der zweite Exkursionstag hielt drei Stationen bereit. Zunächst wurde die Baustelle des Kommunikations- und Rechenzentrums der Uni Erfurt besichtigt. Auf ehemaligem Außengebiet entsteht dort ein hochmodernes Hörsaalgebäude mit zusätzlichen Pool- und Arbeitsräumen für Studierende. Bei der Führung im Gebäude wurden viele Schwierigkeiten bei der Erstellung dieses speziellen  Gebäudes wie z.B. der komplizierte Brandschutz angesprochen. Der zweite Programmpunkt des Tages führte nach Jena. Dort wird derzeit ein neues Universitätsklinikum gebaut, um die in der Stadt verteilten Kliniken an einem Ort zu konzentrieren und damit die Versorgung der Patienten zu verbessern. Große qualitätstechnische Herausforderungen finden sich dabei v.a. im Bereich der Haustechnik. Bei der Führung durch das Gebäude konnten die Studierenden u.a. einen einmaligen Eindruck von der Menge an Technik hinter einem Operations- oder Röntgenraum sowie auch im Versorgungstrakt einer modernen Klinik gewinnen. Den Abschluss dieses Tages bildete der Besuch einer Ausbaustrecke der Bundesstraße B88. Es handelt sich dabei um eine wichtige Pendlerstrecke südliche von Jena zwischen Rothenstein und Altendorf. Durch den Ausbau soll dem starken Verkehrsaufkommen, Rechnung getragen. Besonderes Augenmerk lag hier neben Bautechnik und Sonderbauwerken auch auf den Schwierigkeiten im Rahmen der Projektentwicklung. Zum einen musste auf viele Bedenken der Anwohner eingegangen werden und zum anderen vielen Forderungen von Umweltverbänden Rechnung getragen werden.

Der dritte Exkursionstag stand ganz im Rahmen des Trassenneubaus der Deutschen Bahn im Bereich Nürnberg, Erfurt und Leipzig im Rahmen des Teilprojektes VDE 8.1. Ausgangspunkt der Besichtigung vieler zugehöriger Brücken- und Tunnelbauwerke dieser topographisch außergewöhnlichen Schnellbahntrasse war Goldisthal. Eine Besonderheit der Trasse stellt die für mehrere Brücken angewandte „integrale Brückenbauweise“ dar, bei welcher der Brückenoberbau fest mit der Stützkonstruktion verbunden ist. Auf den eigens für die neue Trasse angelegten Versorgungsstraßen konnten auch sonst unzugängliche Stellen insbesondere aus dem Bereich der Sicherheitsbauwerke besichtigt werden.

Der vierte Tag führte noch nach Weimar. Dort wurde die Neubaustelle des Bauhausmuseums besucht. Der Bau des am Ende 30 Meter hohen Museums mitten in der Stadt brachte bereits beim Aushub einige Schwierigkeiten durch diverse Altlasten im Baugrund. So mussten zahlreiche zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. weil es beim Aushub zu einer Verpuffung kam. Nach einer Zeit zur freien Besichtigung der der historisch bedeutsamen Stadt Weimar ging es schließlich zurück nach Karlsruhe.

Das TMB bedankt sich bei allen Personen und Unternehmen, die durch ihr Engagement vor Ort oder finanzielle Unterstützung diese für alle Teilnehmer sehr lehrreiche Pfingstexkursion ermöglicht haben.


KIT-Expert of the month Professor Kunnibert Lennerts: Real Estate Management

KIT-Kompakt - monatliche Pressenachrichten (Ausgabe 04/2016)

“Hospitals and nursing homes are institutions with an above average consumption of energy,” explains Kunibert Lennerts Professor at the Institute for Technology and Management in Construction of the KIT. A hospital consumes as much energy per bed as two one family houses. “Here lies a hidden saving potential reduction of energy consumption of about 30 percent” by investing, for example, in technical systems and the building shell as well as efficient operational management. Lennerts offers operators of healthcare facilities a quick and free online possibility to explore their saving potentials by the “Energy-Quick-Check”.

 

Second Meeting of the regional practice group GLCI – Karlsruhe at the KIT

The second Meeting of the regional practice group GLCI took place at the facilities of the TMB on April the 14th 2016. More than 60 Participants listened to the talks of Dr. Nesensohn and Mister Thaler. Dr. Nesensohn, CEO & Founder of the Refine Project AG, gave an insightful talk on the implementation of the Last Planner System at the construction project Villengarten Stuttgart. Mister Thaler, technical director of the contracting company Gustav Epple, complemented the talk with vivid examples and experience reports. The participants were able to get an advanced impression of the Last Planner System.

Active exchanges of the participants took place during the refreshment breaks to create a congenial atmosphere. Special thanks goes to the lecturers for their interesting talks and to the contracting company Gustav Epple for the sponsoring the snacks.

There will be information in time about the next meeting in autumn.

The practice group was founded in the course of the German Lean Construction Institute (GLCI) and is supposed to offer an exchange platform in the topic of Lean Construction. Besides the practice group in Stuttgart there further groups are emerging in German cities.


Appointment of Professor Haghsheno into the publisher committee of the magazine “Civil Engineer”

The German magazine „Bauingenieur“ (Civil Engineer) has had two new publishers since the 1st of April 2016. For the subject of construction and construction management Professor Haghsheno takes over as editor. After his work as a publisher in geotechnical engineering for 20 years, Professor Rolf Katzenbach has handed over the task to Professor Dietmar Adam from the Technical University of. The journal “Civil Engineer” offers articles about theory and practice of structural engineering, interesting  building constructions and building redevelopments, both nationally and internationally, construction material and building informatics, as well as reports about construction products, machinery, equipment and their application at the construction site. All the main articles are examined and verified by scientists. Herby the scientific quality of the articles is ensured. The quality of “Civil Engineer” is proven by its high accreditation in the Science Citation Index Expanded / Web of Science (ISI) by Thompson Scientific. The Journal Impact Factor by the Magazine “Civil engineer” was at a 0.511 in the year of 2014, the highest impact factor of all German trade magazines in the area of civil engineering.  

Professorship for Facility Management participates at the American Real Estate Society Annual Meeting

Andrew Sanderford, Gunnar Adams & Alexander Bombeck
l.t.r.: Andrew Sanderfor (University of Arizona), Dr. Gunnar Adams (KIT) und Alexander Bombeck (KIT)

Dr. Gunnar Adams and Alexander Bombeck represented the KIT at this year’s ARES Annual Meeting Conference (March the 29th - April the 2nd 2016). The 32nd Conference of the American Real Estate Society took place at Denver Colorado. The participation conduced the establishment of new international contacts in science and business.


Interchange between employees of the TMB and Prof Iris Tommelein from UC Berkley

l.t.r. Janosch Dlouhy, Marco Binninger, Iris Tommelein, Martin Fiedler

Marco Binninger and Janosch Dlouhy, research associates at the Institute of Technology and Management in Construction (TMB), met Prof Iris D. Tommelein during her visit to BMW in Munich.

Iris D. Tommelein is Professor of Engineering and Project Management, in the Civil and Environmental Engineering Department at the University of California, Berkeley, USA. She teaches and researches to develop and advance the theory and principles of project-based production management and Lean Construction.

She visited, together with the employees of the Institute, a construction site of BMW, which is executed with the Lean Construction Method. Furthermore Mister Binninger and Mister Dlouhy presented current research topics of the TMB in the fields of Lean Construction, showing similarities in related research approaches.

The subsequent discussion was about the topic of tact planning, tact control and about the simulation game developed by the TMB for the BMW factory in Brazil, agreeing in the end upon a regular exchange of research results in this subject area.


Master thesis at the TMB receives the 2nd price at the competition “Build on IT”

The price of the competition “Build on IT” was handed over by Brigitte Zypries, parliamentary state secretary of the federal ministry of economy and energy, within the trade fair "bautec" in Berlin February the 17th 2016. The 2nd price in the category of construction business goes to Julian Karcher for his Master thesis on “Computer aided implementation of Lean Construction in a building project” at the Institute for Technology and Management in Construction (TMB). The jury emphasised the high level of practical orientation of the thesis and its degree of innovation. The prize-awarding ceremony was attended by Professor Shervin Haghsheno and Martin Scheibner, head of the office Karlsruhe by the Dreßler Bau GmbH. Professor Haghsheno acknowledged the thesis as important contribution to the research of the TMB in the field of Lean Construction.

The nationwide competition promotes the use of innovative, practical and relevant information-technology in the building industry on a yearly basis since 2002. The competition serves as a platform and motivation for the development and presentation of new ideas and goes back to an initiative of the German federal ministry of economy and energy (BMWi) and the social partners of the building industry.


Appointment of Professor Haghsheno in the scientific advisory board of the ZIA

The committee of the ZIA agreed in its meeting to include Professor Shervin Haghsheno in the scientific advisory board. The German Property Federation or ZIA, is a regulatory and economic lobby group in the property sector. It defines itself as a voice of the real estate economy and stands with its members, including more than 20 organisations, for 37. 000 companies. The scientific board, consisting of a maximum of 12 representatives, advises independently and voluntarily the executive board and management in terms of the real estate economy. The Board supports the ZIA with the acquisition, processing and evaluation of data and information about real estate topics and gives recommendations for actions. With the appointment of Professor Haghsheno there are already two scientist of the Institute for Technology and Management in Construction in the scientific board. Professor Kunibert Lennerts has been an active member of the board for a number of years.

Excursion Skyline Plaza, Frankfurt/Main

Skyline
Skyline Plaza
Innenbereich
Ex
Gruppenfoto Dach
Exkursionsgruppe sagt Danke

VDI Fachkonferenz "Rückbau kerntechnischer Anlagen" 2015

Professor Dr.-Ing. Sascha Gentes leitet die VDI Fachkonferenz "Rückbau kerntechnischer Anlagen" am 23. und 24.06.2015 in Düsseldorf. Top-Themen sind in diesem Jahr

  • Tschernobyl - Der "Shelter Implementation PLan" (SIP)
  • Herausforderung Rückbau für einen technischen Dienstleister
  • Aktuelle Verfahren zur Dekontamination strahlenbelasteter Bauteile
  • Erfahrungsbericht zur Konditionierung einer aktivierten Komponente
  • Rechnergestützte Planungstools zur Ablaufoptimierung
  • Rückbau aus Sicht der Strukturmechanik

Besuch von Frau Schwarzelühr-Sutter (BMUB)

Am 08.10.2015 besuchte die parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit die Abteilung "Rückbau konventioneller und kerntechnischer Bauwerke" am TMB. Neben einem Vortrag über das TMB und einer Führung durch die Institutswerkstatt wurden ihr die verschiedenen Versuchsaufbauten präsentiert.