SFB 461
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PROJEKTZIELE

STANDORTMODELL

 

-Einleitung-

-Modellaufbau-

-Lösungsverfahren-

SCHADENSSIMULATION
RESSOURCENALLOKATION

FRÜHWARNSYSTEME

DISASTERMANAGEMENT  TOOL
EQRESCUE
2. Modellaufbau

 
 

Eine Analyse des Problems zeigt, daß eine einzige Zielfunktion nicht ausreicht, um dieses spezielle Standortproblem zu beschreiben. Die sichersten Depotstandorte liegen in der Regel außerhalb des potentiellen Schadensgebietes. Periphere Lager führen gegenüber zentralen Lagern zu längeren Transportzeiten und damit zu verspäteten Hilfeleistungen. Insgesamt können daher folgende drei Hauptziele beschrieben werden:
 

 
 
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  • Minimierung der Versorgungsdefizite: Dies entspricht dem wichtigen Ziel, daß Hilfe für eine möglichst große Anzahl an Menschen verfügbar sein soll.
     
     
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  • Minimierung der Entfernung: Da der Faktor Zeit eine kritische Größe ist, soll die Zeitspanne bis zum Eintreffen der Hilfe an den Bedarfsorten möglichst gering gehalten werden.
     
     
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  • Minimierung der Versorgungsunsicherheit: Depotstandorte und Verbindungswege zu den Nachfrageorten können ebenfalls zerstört werden. Es gilt daher solche Zuordnungen auszuwählen, die das damit verbundene Risiko minimieren.
     
     


    Da für Hilfsaktionen in Katastrophengebieten das zugrundeliegende Straßennetz von essentieller Bedeutung ist, wird für die formale Darstellung des Planungsraums ein Graphenmodell verwendet. Die Knoten des Graphen stellen Kreuzungen, mögliche Depotstandorte und Nachfragegebiete dar, während die Kanten Straßen oder Streckenabschnitte repräsentieren. Ebenfalls zu berücksichtigen sind Größen, die das mögliche Schadensbild beschreiben. Dies beinhaltet Angaben über die zu erwartende Nachfrage, sowie zu erwartende Wahrscheinlichkeiten von Zerstörungen im Straßennetz und an den Depots. Diese Größen können mit Hilfe von Schadensprognosemodellen bestimmt werden. Zusätzlich spielen Wirtschaftlichkeitsüberlegungen in Form von Budgetrestriktionen eine wichtige Rolle.