SFB 461
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PROJEKTZIELE
STANDORTMODELL
SCHADENSSIMULATION

RESSOURCENALLOKATION

 

-Einleitung-

-Modell-

-Lösungsverfahren-

FRÜHWARNSYSTEME

DISASTERMANAGEMENT  TOOL
EQRESCUE
  2. Modell

 

Die Personenopfer in der Rettungsphase nach Erdbeben resultieren größtenteils aus der zu späten Bergung Verschütteter, Sekundärereignissen (z.B. Hangrutschungen,...) und der Unerreichbarkeit von Spitälern, Bergungsgebieten und Orten potentieller Sekundärereignisse.    Daraus lassen sich die Klassen der Arbeiten mit höchster Priorität ableiten:

 
  •  
  • Bergungsarbeiten zur Befreiung der Verschütteten,
  •  
  • Sicherungsarbeiten zur Vermeidung von Sekundärereignissen und
  •  
  • Instandsetzungsarbeiten zur provisorischen Wiederherstellung der Verkehrsinfrastruktur.
     

    Dem gegenüber stehen die im Schadensgebiet verfügbaren Ressourcen, wie Bergungsgruppen und Baumaschinen. Vorrangige Aufgabe der Einsatzleitung ist es, die Ressourcen den Einsatzorten räumlich und zeitlich so zuzuordnen, daß die Personenschäden im Einsatzgebiet minimiert werden. Da geeignete Rechenmodelle fehlen, werden die Allokationen rein empirisch durchgeführt.

     

    Für die angestrebte Modellentwicklung ist das Schadensgebiet auf seine wesentlichen Komponenten beschränkt worden und eine Darstellung mittels eines Graphen gewählt worden.



    Die Knoten des Graphen nach der Katastrophe symbolisieren die Orte, die Kanten die Verbindungen zwischen diesen. Als wesentliche Orte sind berücksichtigt worden: Einsatzgebiete, Gerätedepots, Spitäler und Verkehrskreuzungen.



     

     

    Als Ressourcen sind Maschinen und Ausrüstungen definiert, die dazu geeignet sind, vorliegende Aufgaben in den Arbeitsgebieten zu bewältigen. Es wurde die Annahme getroffen, daß nur einsatzbereite Ressourcen zugeordnet werden können: das notwendige Transportgerät, Bedienungspersonal und Betriebsstoffe müssen vorhanden sein.


     

    Dem Faktor Zeit kommt bei der Optimierung der Ressourcenallokation eine zentrale Bedeutung zu. Grund hierfür ist die zeitliche Begrenzung der Rettungsphase, bedingt durch ihr Ziel, der Minimierung der Personenopfer.