Erstellung eines Strömungsmodells zum Abtransport von abgetragenem Stahlbeton im konventionellen und kerntechnischen Rückbau

Mit der Entwicklung eines Kombinationswerkzeuges und dem erfolgreichen Abtrag von hochbewehrtem Stahlbeton wurden im Forschungsprojekt DefAhS deutlich die Verfahrensweise und die Machbarkeit aufgezeigt. Als Resultat der Forschung wurde jedoch auch gezeigt, dass es notwendig ist, eine deutliche Verbesserung des Materialabtransportes zu erzielen sowie die Fräse als Anbaugerät auszulegen.

Ziel in MAARISS ist somit unter anderem auch eine Neuentwicklung der Absaugung direkt an der Abtragseinheit und einer Automatisierung für den Einsatz in einer kerntechnischen Anlage. Hier liegt der Fokus auf der Erstellung eines Konzepts für den Materialtransport von Betongranulat sowie Betonstaub und der Entfernung der Bewehrungsspäne sowie anderer metallischer Gegenstände, die beim Fräsprozess entstehen können. Ziel ist ein vollständiger Materialabtransport in allen Gerätelagen. Um die genannten Punkte zu erreichen, soll das Design der Absaugdüsen und einer Einhausung konzipiert werden. Somit wird im Arbeitsbereich des Werkzeugs eine kontrollierte gerichtete Luftströmung in Richtung der Absaugung mit ausreichend hohem Volumenstrom sichergestellt.